Naturschutzorganisation analysiert Bodenpolitik der Bundesländer – Salzburg an der Spitze, aber nur „lückenhaft“ – Kärnten und Oberösterreich Schlusslichter – Mehr als die Hälfte der 99 Teilbewertungen im neuen WWF-Bodenreport kritisch oder ungenügend
Fototermin und Protestaktion: „Menschenkette für freie Flüsse“
Politik bleibt nach Petitionsübergabe gegen das Skandalkraftwerk Tumpen-Habichen untätig – Wildwasser-Erhalten-Tirol (WET), WWF und Bürgerinitiative setzen am 3. Oktober ein Zeichen für den Schutz freifließender Flüsse
Trotz laufender Gerichtsverfahren und der 22.800 Unterschriften gegen das Skandalprojekt Tumpen-Habichen wird die einzigartige Ötztaler Ache schrittweise verbaut. Daher bilden der Verein Wildwasser-Erhalten-Tirol (WET), die Umweltschutzorganisation WWF Österreich und die Bürgerinitiative gegen die Wasserkraftanlage Tumpen-Habichen am 3. Oktober eine symbolische „Menschenkette für freie Flüsse“. Mit dieser Protestaktion setzen die teilnehmenden Vertreter*innen des Naturschutzes, des Wildwassersports und der Wissenschaft ein starkes Zeichen für den Schutz einzigartiger Flusslebensräume.
Im Vorfeld stehen Sprecher*innen für Presse-Statements zur Verfügung, der Gewässerökologie Gabriel Singer von der Universität Innsbruck wird als externer Gast die ökologische Bedeutung von freifließenden Flüssen erläutern.
Datum: Sa., 3. Oktober 2020; Presse-Statements: 9:45 Uhr; Beginn der Aktion: 10:00 Uhr
Ort: Holzbrücke über der Ötztaler Ache bei Busstation: Tumpen Gh Acherkogel, 6441 Tumpen
Anfahrt: mit dem Bus 4194 ab Ötztal Bahnhof bis zur Station „Tumpen Gh Acherkogel“; mit dem Auto von der Bundesstraße über die Riederbrücke nach Tumpen abzweigen, dem Feldweg nach Osten folgen; Parkmöglichkeiten bei Acherbachkapelle (GPS: 47°10’36.6″N 10°54’47.6″E)
Ihre Gesprächspartner*innen vor Ort:
– Univ. Prof. Gabriel Singer, Universität Innsbruck, Institut für Ökologie
– Marieke Vogt, WET – Wildwasser erhalten Tirol
– Marianne Götsch, Gewässerschutz-Sprecherin, WWF Österreich
– Bertram Pult, Bürgerinitiative gegen die Wasserkraftanlage Tumpen-Habichen
Aus Gesundheitsschutzgründen bitten wir alle Anwesenden eine Mund-Nasen-Schutz zu tragen sowie einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
Nähere Informationen unter: stubaiwasser.at/protest-oetztal-2020
Rückfragen und Anmeldungen:
Vincent Sufiyan
Pressesprecher WWF Österreich
Tel. 0676 83 488 308
E-Mail: vincent.sufiyan@wwf.at
Marianne Götsch
Gewässerschutz-Sprecherin WWF Österreich
Tel. 0676 83 488 309
E-Mail: marianne.goetsch@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Countdown für Renaturierungspläne: WWF fordert rasche Fertigstellung und Veröffentlichung
Zwei Wochen vor EU-Deadline noch immer kein Gesamtentwurf vorliegend – Historische Dürre zeigt Notwendigkeit von Renaturierung – Umweltminister und Bundesländer in der Pflicht
Klimakrise trifft verbaute Flüsse besonders hart: WWF fordert Renaturierung zum Schutz seltener Huchen
Fehlender Wasserrückhalt verschärft Austrocknung – Kleinwasserkraftwerke behindern Fischwanderung – WWF fordert mehr Renaturierung zum Erhalt der gefährdeten Huchen in der Pielach
WWF-Erfolg: 20 Sambars in thailändischem Nationalpark freigelassen
20 Tiere, ein Nationalpark und ein großes Ziel: Die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Im Nationalpark Mae Wong wurden erfolgreich Sambars freigelassen.
WWF und ÖKOBÜRO gewinnen Artenschutzverfahren am Verwaltungsgerichtshof
Höchstgericht bestätigt fehlende Rechtskonformität von Abschuss-Verordnungen für geschützte Tierarten – Ende der pauschalen Tötungen gefordert
WWF: Klimakrise stellt Budget auf Belastungsprobe
Folgen der Klimakrise sorgen für Schäden in Millionenhöhe – Umweltschutzorganisation fordert konsequenten Klimaschutz und wirksame Klimawandelanpassung statt reiner Symptombekämpfung
Elefanten in der Klimakrise: WWF warnt vor “gefährlichem Cocktail” für Dickhäuter
Dürre, Hitze und extreme Niederschläge verändern den Lebensraum von Elefanten massiv – Suche nach Wasser und Futter zunehmend erschwert – WWF fordert verstärkte Schutzmaßnahmen
Ein Drittel des Tiroler Wolfsbestandes abgeschossen: WWF kritisiert Management des Landes scharf
2026 bereits zehn Wölfe in Tirol getötet – Naturschutzorganisation fordert Ende von Abschüssen als Standardlösung: „Wild sein ist kein Verbrechen“
Fischkonsum im Urlaub: WWF warnt vor Importware und verstecktem Haifisch-Fleisch
Fischgerichte auf Touristenmenüs und Märkten häufig aus Asien und Lateinamerika importiert oder unter irreführenden Namen angeboten – WWF fordert mehr Transparenz und ruft zur Vorsicht beim Fischkonsum auf










