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Good News: Erfolgreiche Schneeleoparden-Zählungen in Nepal und Indien
Schneeleoparden streifen fast unsichtbar durch das Hochgebirge – das brachte den Großkatzen auch den Spitznamen „Geister der Berge“ ein. Doch ihre Bestände sichtbar zu machen und mehr über sie zu lernen, ist wichtig, um Maßnahmen gegen Bedrohungen zu setzen. Regelmäßiges Monitoring ist deshalb ein Schwerpunkt im Schneeleoparden-Programm des WWF. Aktuell gibt es gleich zwei erfreuliche Ergebnisse: Sowohl in Nepal als auch in Indien konnten erfolgreich Zählungen der Schneeleoparden-Population durchgeführt werden.
So war der WWF an der ersten Erhebung von Schneeleoparden in Indien beteiligt. Im indischen Himalaja leben demnach 718 Schneeleoparden in freier Wildbahn. Zwischen 2019 bis 2023 wurden für die Zählung 13450 Kilometer abgegangen und 2.000 Wildtierkameras aufgestellt. Durch das Material der Kameras und einer Abschätzung der Verteilung der Schneeleoparden im Gebiet konnte die Zahl hochgerechnet werden.
Auch im größten Nationalpark Nepals, dem Shey Phoksundo National Park, wurde die erste Erhebung von Schneeleoparden durchgeführt. Mithilfe von Wildtierkameras konnten 60 Schneeleoparden erfasst werden, die Population wird auf 90 Individuen geschätzt. Der WWF Nepal unterstützt die Regierung und die Schutzgebietsverwaltung dabei, die Lebensräume der Schneeleoparden im Nationalpark wissenschaftlich zu erfassen und mit einem regelmäßigen Monitoring zu überwachen.
Durch die neuen Informationen aus den Erhebungen kann der Schneeleoparden-Schutz konsequent weitergeführt werden. Denn es dürften insgesamt nur noch rund 4.200 bis 6.400 der seltenen Tiere in Freiheit leben.
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