22 besenderte Greifvögel liefern wertvolle Daten für den Artenschutz – Erste markierte Seeadler brüten mittlerweile in drei Nachbarländern – Rund 90 Paare leben wieder in Österreich
In Österreich keine Energiesparaktionen im Namen der Earth Hour
Wien, 28. 3. 2011 – Der WWF betont, dass die Earth Hour nicht zum Ziel hat innerhalb einer Stunde tatsächliche Strommengen einzusparen sondern soll ein sichtbares Zeichen weltweit setzen, bei dem Tausende Wahrzeichen weltweit abgeschaltet werden. „Auch wenn der geringere Stromverbrauch in den 60 Minuten bei den Energieversorgern nicht messbar ist, soll die Aktion doch auf der Klimakonferenz in Südafrika für die Staats- und Regierungschefs spürbar werden“, so WWF-Sprecher Franko Petri
Der WWF betont, dass die Earth Hour 2011 über das reine Licht-Abschalten hinaus ging. Die Umweltorganisation rief dieses Jahr zu Aktionen auf, die messbare Erfolge bei der Energieeinsparung bewirken. So wurden in den chinesischen Städten Chengdu und Shenyang 60.000 neue Leihfahrräder auf 1.000 Stellplätzen angeboten. Zudem wurden dort fast 400 Quadratkilometer Wald aufgeforstet. In Kolumbien wurden knapp 340.000 neue Bäume gepflanzt. Die Stadt Sydney wird die gesamte Stadt mit Radwegen ausstatten und die Beleuchtung in Parks und auf den Straßen wird durch LED-Lampen ersetzt. „Wir würden uns bis zur nächsten Earth Hour 2012 auch in Österreich ähnliche Aktionen von Unternehmen und verantwortlichen Behörden und Politikern wünschen“, so Petri und verweist dabei auch auf die WWF-Klimatipps auf www.earthhour.at.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF
Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at.
Factsheets, Klimatipps, und weitere Informationen auf www.earthhour.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Wasserkrise in der Lobau: Eines der größten Gewässer erstmals im Frühjahr geteilt
Bekanntes Eberschüttwasser im Nationalpark durch Wassermangel in zwei Teile getrennt – WWF fordert rasche Maßnahmen gegen Austrocknung der Unteren Lobau
Wildtierkriminalität in Österreich: 310 Fälle und eine sehr hohe Dunkelziffer
Neuer Bericht zeigt dramatisches Ausmaß illegaler Verfolgung geschützter Arten – BirdLife Österreich und WWF Österreich fordern nationalen Aktionsplan
Neuer Entwurf für Isel-Schutzgebiet verfehlt EU-Vorgaben
Geplante Verordnung der Landesregierung äußerst mangelhaft – WWF fordert umfassende Sanierung statt Stückwerk – Weitere Eskalation des EU-Vertragsverletzungsverfahrens droht
WWF: Lebensmittelverschwendung kostet Haushalte im Schnitt rund 100 Euro pro Monat
Tag der Lebensmittelrettung am 26. Mai: WWF errechnet Kosten der Verschwendung für Haushalte – Mehr Aufklärung, Transparenz und verbindliche Reduktionsziele gefordert
WWF: Neuer OECD-Bericht belegt anhaltenden Reformstau
Umweltprüfbericht kritisiert fehlende Verbindlichkeit, unklare Zuständigkeiten und umweltschädliche Fehlanreize – Ausbau von Schutzgebieten und bessere Naturschutz-Finanzierung empfohlen – OECD warnt vor Bodenversiegelung und Verfehlen der Klimaziele
Good News: Laos kämpft um Rückkehr der Tiger
Die Regierung in Laos hat einen Nationalen Aktionsplan verabschiedet, durch den sich die Tigerpopulation wieder erholen soll.
INN Dialog diskutiert über Zukunft des Dreiländerfluss
Rund 100 Teilnehmende aus Wissenschaft, Praxis und Bevölkerung diskutieren über den Arten- und Naturschutz am Inn – Abschluss des grenzüberschreitenden EU-Projekt INNsieme connect
WWF: Neue Hoffnung für den Tiger – Laos startet nationalen Aktionsplan zur Rückkehr der Großkatzen
Nur mehr rund 5.500 Tiger in freier Wildbahn – Neuer Zehn-Jahres-Plan zur Aufwertung der Tiger-Lebensräume in Laos beschlossen – WWF vor Ort zur Umsetzung im Einsatz













