Spektakuläre Aufnahmen zeigen Leopardensprung über Grenzzaun – Hoffnung für eine bedrohte Art – WWF Österreich setzt sich zum Arterhalt im Kaukasus ein – Internationaler Tag des Leoparden am 3. Mai
Kaunertal: WWF fordert naturverträgliche Alternativen statt Platzertal-Zerstörung
Anlässlich der Aktuellen Stunde im Tiroler Landtag fordert die Naturschutzorganisation WWF von Landeshauptmann Anton Mattle den Stopp des Ausbauprojekts Kraftwerk Kaunertal und drängt auf naturverträgliche Alternativen. “Die Tiwag hält stur an ihrem Planungsfossil fest. Dabei gibt es in der Kraftwerksgruppe im Kühtai eine passende Alternative für Pumpspeicherkapazitäten. Die Zerstörung des Naturjuwels Platzertal ist damit nicht notwendig”, sagt WWF-Experte Maximilian Frey.
In Sachen Wasserableitungen kritisiert der WWF die wiederholten Täuschungsmanöver des Tiwag-Konzerns, der immer noch die Rechte am Ötztaler Wasser besitzt und diese bislang auch nicht abgeben will. “Völlig intakten Gletscherflüssen bis zu 80 Prozent ihres Flusswassers zu entziehen, ist eine ökologische Katastrophe. Daran ändern auch weitere drei Jahre Wartezeit und neue Gutachten nichts. Nur wenn der gesamte Kaunertal-Ausbau gestoppt wird, gibt es die Sicherheit, dass das Wasser im Ötztal bleibt”, sagt Maximilian Frey vom WWF.
Die Studie des Energieexperten Jürgen Neubarth:
https://wwf-bilder.px.media/share/1731339597DxUbnDJ8wF6Muj
Fotos von Platzertal, Gepatschspeicher und Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz:
https://wwf-bilder.px.media/share/1731339010RUV2qfmQsdStdb
News
Aktuelle Beiträge
WWF fordert „Schwammwald-Paket“ gegen zunehmende Trockenheit
Wasserspeicher-Funktion der heimischen Wälder stark belastet – Folgen der Klimakrise machen sich immer stärker bemerkbar
Neuer Bericht: Waldzerstörung trotz Rückgang auf alarmierendem Niveau
2030-Ziel außer Reichweite – WWF fordert Waldschutzpaket und entwaldungsfreie Lieferketten
WWF: Bodenverbrauch in Österreich 2025 gestiegen
7,7 Hektar pro Tag – Politisches Ziel deutlich überschritten – „Boden-Budget“ bereits Ende April erschöpft – WWF fordert Maßnahmen gegen fortschreitende Verbauung
Budget: WWF fordert Wasserzins nach Schweizer Vorbild
Österreichisches Modell könnte rund 685 Millionen Euro jährlich für Budget bringen – Einnahmen sollen zweckgebunden in Gewässerschutz, Renaturierung und Energiesparmaßnahmen fließen
WWF: Salzburger Wolf-Verordnung verstößt gegen EU-Recht
Naturschutzorganisation warnt vor Gefährdung des Artenschutzes und erheblichem Tierleid – Rückzug der Verordnung aufgrund zahlreicher Mängel gefordert
WWF-Analyse zeigt dramatische Unterfinanzierung des Naturschutzes
Finanzierungslücke von fast einer Milliarde Euro beim Schutz der Biodiversität – Nur 30 Prozent des Bedarfs gedeckt – WWF und Wissenschaft fordern Kurswechsel bei Budget-Entscheidungen
WWF-Erfolg: Durchbruch bei Renaturierung an der Mur
Der WWF hat drei große Renaturierungsmaßnahmen in Slowenien erfolgreich abgeschlossen – mit spürbaren Effekten bis nach Österreich. Davon profitieren zahlreiche Arten wie Eisvögel und Uferschwalben.
WWF kritisiert Österreich-Vorstoß zur Lockerung von EU-Umweltauflagen
Kritik an Vorpreschen der Bundesregierung bei Deregulierung – Natur- und Artenschutz-Richtlinien wichtiges Schutzschild für Biodiversität und Klima










