Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
Licht-aus in 172 Ländern: Die Earth Hour 2015 brach alle Rekorde
WWF Presseaussendung
Wien, 29. März 2015 – Von der Antarktis bis zur Internationalen Raumstation Die Earth Hour 2015 schwebte wie ein großer schwarzer Vogel rund um den Erdball und rückte die Weltbevölkerung näher zusammen. In 172 Ländern und Territorien gingen in mehr als 7.000 Städten und Gemeinden die Lichter aus. Mehr als 1.400 berühmte Denkmäler und bekannte Gebäude wurden verdunkelt. „Die Earth Hour brach heuer alle Rekorde und war ein deutliches Zeichen für die Entscheidungsträger auf der UN-Klimakonferenz in Paris. Dort soll im Dezember ein weltweiter Vertrag beschlossen werden, der die Erderwärmung deutlich unter zwei Grad beschränkt“, so WWF-Sprecher Franko Petri. Die Earth Hour erreichte allein in dieser Woche über Facebook und Twitter 384 Millionen Menschen. Zahlreiche Prominente wie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Topmodel Gisele Bündchen, Fußballer Lionel Messi, Schauspieler Jared Leto, Tennisspieler Andy Murray und viele andere unterstützten die Earth Hour aktiv.
Die Earth Hour startete in Samoa und bewegte sich entlang der sieben Kontinente bis Tahiti, wo sie heute früh nach 24 Stunden und ebenso vielen Zeitzonen endete. Millionen Menschen, die dabei mitmachten, drückten damit ihre Hoffnung aus, dass die Erderwärmung gestoppt werden kann. Unter den verdunkelten Monumenten waren etwa der Eiffelturm in Paris, die Hafenbrücke in Sydney, das Burj Khalifa in Dubai, das Empire State Building in New York und die Skyline von Hongkong. Auch die UNESCO-Welterbestätten Akropolis, der Kölner Dom und die Galapagos-Inseln nahmen teil. In Russland schaltete auch der Kreml die Lichter ab. Gleichzeitig forderten 70.000 Russen im Rahmen von Earth Hour den Stopp von Ölbohrungen in der Arktis. Zahlreiche weitere Projekte wurden in vielen Staaten der Erde von Earth Hour initiiert oder finanziell unterstützt – von Biogasanlagen in Nepal bis zu Wiederaufforstungsprojekten in Afrika.
„Die Wissenschaft hat uns längst gezeigt, dass der Klimawandel ein globales Problem ist und dass wir alle Möglichkeiten haben, die Erderwärmung aufzuhalten, wenn wir nur wollen. Die Earth Hour beweist, dass die Bereitschaft dazu da ist. Es fehlen nur noch die politischen Entscheidungen für den Wandel in eine Zukunft ohne fossile Energieträger”, so Petri.
In Österreich wurden die Wahrzeichen aller Landeshauptstädte verdunkelt. In Wien waren finster: das Rathaus, die Schlösser Schönbrunn mit der Gloriette und Belvedere, der Arsenalturm, das Donauzentrum, die Stadthalle, die Ministerien für Äußeres und Umwelt sowie Hotels und weitere Gebäude. In vielen Städten und Gemeinden Österreichs wurde ebenfalls verdunkelt. In Rattenberg und Kufstein wurden die Lichter von großen Teilen der Stadt abgeschaltet und die Earth Hour wurde im Rahmen von Fackelzügen und Events gefeiert. Zahlreiche Unternehmen und Privathaushalte beteiligten sich an der Aktion. Die WWF-Jugendgruppe YTAE veranstaltete einen Poetry Slam in Wien.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, WWF-Sprecher für die Earth Hour, Tel. 0676-83488231, E-Mail: franko.petri@wwf.at.
Factsheets, Unterstützer, Videos, Fotogalerie, Energiespartipps, Aktionen, Events und Informationen auf www.earthhour.at.
Fotos von verdunkelten Gebäuden in Österreich: www.wwf.at/presse.
Link zur Earth Hour International, zu den weltweiten Projekten und zu Fotos und Videos in der Earth Hour Nacht: www.earthhour.org/media-centre.
Statistiken und Highlights: http://www.earthhour.org/earth-hour-2015-highlights.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme
Video: Animation zeigt Klimarisiken im Kaunertal
Eine ZDF-Animation zeigt, was passieren könnte, wenn ein Felssturz den Gepatsch-Stausee trifft.
Notruf vom Nordpol: WWF warnt vor zunehmenden Gefahren für die arktische Tierwelt
Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Seltene Neuigkeiten aus dem Virunga-Nationalpark: Gorillaweibchen Mafuko hat Zwillinge bekommen!
„Achtung Gefahr“: WWF protestiert mit 20-Meter-Banner gegen Kaunertal-Ausbau
Massive Gefahren für Bevölkerung und Natur weiterhin ungeklärt – UVP-Unterlagen „skandalös unvollständig“ – WWF macht mit Riesen-Banner auf Sicherheitsrisiken aufmerksam
Nach Massen-Fischsterben: WWF fordert Wasser-Rettungspaket für Untere Lobau
Naturschutzorganisation: Langjähriger Wassermangel wirkt sich in niederschlagsarmen und kälteren Wintern besonders fatal für Fische aus – Stadt Wien sollte rasch mit Gegenmaßnahmen starten
WWF-Erfolg: Wisente erfolgreich im Kaukasus ausgewildert
Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.













