Juli-Abflüsse an 90 Prozent der Pegel-Messstellen sehr niedrig – Burgenland, Vorarlberg und Niederösterreich besonders betroffen – WWF fordert mehr Gewässerschutz und Renaturierung
„Platzertal bleibt“: Breite Allianz fordert Erhalt des Tiroler Alpenjuwels
„Platzertal bleibt“: Unter diesem Motto spielte die Tiroler Musikszene am Sonntag ein Konzert im Platzertal auf 2.500 Metern für den Erhalt eines der letzten unberührten Hochtäler der Alpen. Bei leichtem Regen waren gemeinsam mit rund 150 Zuschauern auch Vertreter:innen des WWF und diverser Bürgerinitiativen dabei. Die gemeinsame Forderung: Der Ausbau des Kaunertalkraftwerks muss gestoppt und das wertvolle Platzertal erhalten werden. „Die Tirolerinnen und Tiroler verdienen eine Energiewende, die nicht ihre letzten Alpenjuwele zerstört – vor allem, wenn es im Kühtai eine naturverträgliche Alternative gibt. Die Tiwag muss ihr Planungsfossil Ausbau Kaunertal-Kraftwerk endlich begraben“, sagt WWF-Gewässerschutzexperte Maximilian Frey.
„Ich bin viel draußen unterwegs und glaube, dass ich ein Gefühl für unsere Berge habe. Es ist traurig sich vorzustellen, dass das riesengroße, idyllische Platzertal zerstört werden soll. Stattdessen sollte man bestehende Kraftwerke dort ausbauen und optimieren, wo ohnehin schon viel zerstört wurde“, sagt Manu Delago, Musiker am Konzert „Platzertal bleibt“.
„Wenn man das Platzertal mit eigenen Augen gesehen hat, wird einem schnell klar, dass man es nicht zerstören darf. Die Energiewende funktioniert nur mit der Natur, nicht gegen sie – und genau dafür möchte ich ein Zeichen setzen“, sagt Raphael Perle, künstlerischer Leiter des Konzerts „Platzertal bleibt“.
Auch Elmar Greil, Sprecher der Bürgerinitiative „Einzigartiges Platzertal“, betont die Bedeutung des Platzertals. “Der Erhalt der Natur und der Weideflächen in unserem Platzertal ist wichtig für die heimische Artenvielfalt, aber auch für die Lebensqualität der Bevölkerung. Profit und Gewinn dürfen nicht auf Kosten der Umwelt und der nächsten Generationen gehen”, sagt Elmar Greil.
Fotos vom Konzert gibt es hier: https://wwf-bilder.px.media/share/1725798142B2tI5hPgIQSzJB
News
Aktuelle Beiträge
Toni Innauer wirbt für den Lech als „Fluss des Jahres“
Tiroler Wildfluss steht beim österreichweiten WWF-Voting zur Wahl – Olympiasieger mobilisiert für den Schutz der letzten naturnahen Flusslandschaften
Klimakrise als Brandbeschleuniger: WWF fordert mehr Tempo bei Waldumbau
Klimakrise erhöht Waldbrandgefahr in Österreich dramatisch – Monokulturen besonders anfällig – WWF fordert Stärkung der Wasserspeicher-Funktion naturnaher Wälder durch “Schwammwald-Offensive”
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung










