Staaten bleiben bei Naturschutz-Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen hinter notwendiger Ambition zurück – WWF fordert Konsequenzen auch in Österreich
WWF-Erfolg: WWF weitet Monitoring von Seeadlern aus
Es sind so viele, wie noch nie zuvor: Insgesamt 22 besenderte Seeadler liefern derzeit wertvolle Daten für den Artenschutz. Diese Sender liefern wichtige Erkenntnisse über Flugrouten und Verhalten der Tiere. So erfahren wir, welche Lebensräume besonders wichtig sind und wo gezielte Schutzmaßnahmen ansetzen müssen. Ergänzende Markierungen sorgen dafür, dass die Tiere ein Leben lang identifiziert werden können.
Und die langfristige Beobachtung zeigt bereits erste Erfolge: Einige der besenderten Seeadler haben inzwischen die Geschlechtsreife erreicht und brüten nun in Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Zugleich setzt sich die Rückkehr des Seeadlers in Österreich fort – mittlerweile leben wieder rund 90 Paare im Land.
Im Rahmen des WWF-Schutzprogramms wurden zuletzt im Mai zwei junge Seeadler in den Donau-Auen mit GPS-Sendern ausgestattet und beringt. Kooperationspartner bei der Beringung und Besenderung der heurigen Jungtiere sind PANNATURA und der Nationalpark Donau-Auen mit Unterstützung der Österreichischen Nationalbank.
Vor 25 Jahren galt Österreichs Wappentier hierzulande als ausgerottet. Die Rückkehr und Begleitung durch den WWF Österreich zählt heute zu den großen Erfolgen des Naturschutzes und geht maßgeblich auf den strengen europaweiten Schutz zurück. Um Österreichs Wappentier langfristig zu schützen, fordert der WWF verstärkte Maßnahmen gegen Wildtierkriminalität sowie die konsequente Umsetzung der EU-Renaturierungsverordnung zur Verbesserung wichtiger Lebensräume. Denn trotz positiver Entwicklungen bleibt die Art in Österreich weiterhin unter Druck. Illegale Abschüsse und Vergiftungen sowie Kollisionen mit Infrastruktur stellen nach wie vor zentrale Gefahren dar.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
CITES-Meeting: WWF warnt vor Tigerfarmen als Deckmantel für illegalen Wildtierhandel
Große Datenlücken erschweren Kontrolle des Handels mit Tigern – WWF fordert strengere Aufsicht und ein Ende der Zucht für den Handel mit Körperteilen – Artenschutzgremium CITES tagt in Genf
WWF und Ozeanforscherin Sylvia Earle legen Grundstein für besseren Schutz des Mittelmeers
Neue Hoffnungs-Zone für den Artenschutz im Mittelmeer – Basis für grenzüberschreitenden Schutz seltener Hai- und Rochenarten, Wale, Delfine und Meeresschildkröten – WWF fordert politische Zusagen
Weltnaturkonferenz: WWF fordert Kurskorrektur bei Milliarden-Subventionen
UNO-Konferenz vor Abschluss – Reform umweltschädlicher Subventionen stark umkämpft – Naturschutzorganisation fordert verbindlichen Finanzierungsplan
WWF zum Klimagesetz: Ohne verbindliche Pflichten droht Mogelpackung
Begutachtungsfrist endet am Freitag: Verbindliche Sektorziele und Rechtsschutz fehlen, Standortklausel ermöglicht Rückzieher – Bundesregierung und Nationalrat müssen Entwurf nachschärfen
WWF: 20 Spitzmaulnashörner zum Schutz vor Wilderern evakuiert
Nashorn-Wilderei in Südafrika bedroht Arterhalt – Umsiedlung von Tieren nach Botswana zum Aufbau neuer Populationen – WWF vor Ort im Einsatz gegen illegale Jagd und Handel mit Nashorn-Horn
Weltnaturkonferenz: WWF warnt vor Scheitern zentraler Verhandlungen
Zum Start des Ministersegments stocken Verhandlungen über Naturschutz-Finanzierung – WWF fordert verbindliche Finanzierungszusagen und Abbau umweltschädlicher Subventionen
WWF: Über 1,25 Millionen Stimmen gegen Abbau des EU-Naturschutzes
Umwelt-Allianz übergibt Petition heute an EU-Umweltkommissarin Roswall – WWF fordert Erhalt zentraler Schutzgesetze und klare Position der Bundesregierung
WWF zu Klimaschäden: Bundesregierung muss Klimaschutz und Vorsorge stärken
Studie der Uni Graz zeigt steigende Kosten des Nicht-Handelns – WWF fordert verbindliche Klimaziele, Abbau klimaschädlicher Förderungen und mehr natürlichen Schutz vor Extremwetter












