Trockenheit bremst Stromproduktion – Energieversorgung muss klimafit und naturverträglich werden – WWF fordert Energiesparen und Vielfalt beim Ausbau Erneuerbarer Energien
Schöner Fisch, falsches Meer
Rotfeuerfische oder auch einfach nur Feuerfische genannt, sehen besonders eindrucksvoll aus. Ihre stacheligen Rückenflossen enthalten ein starkes Gift, welches heftige Schmerzen, Erbrechen oder gar Atemstillstand auslösen kann. Doch das ist nicht der Grund, wieso ihre Anwesenheit im Mittelmeer besonders zerstörerische Auswirkungen hat.
Denn Feuerfische gelten als eine sogenannte invasive Art. Ursprünglich waren sie nicht im Mittelmeer heimisch und sind eine von über 600 tropischen Fischarten, die in den letzten Jahrzehnten im Mittelmeer entdeckt wurden.
Durch die rekordverdächtige Erwärmung des Mittelmeers und auch Extremwetterereignisse ändert sich das gesamte Ökosystem im Meer. Es wird salziger und saurer, Korallenbestände schrumpfen und Quallen werden beispielsweise mehr. Die hohen Wassertemperaturen haben zwischen 2015 und 2019 zu einem Massensterben bei rund 50 Arten geführt. Auch die Überfischung räumt die Meere leer.
Diese Veränderungen haben das Mittelmeer zu einem perfekten Lebensraum für Feuerfische gemacht. Sie haben kaum Fressfeinde und haben sich dadurch bereits bis in die Adria verbreitet. Dort fressen sie die Meere leer, denn seit ihrer Anwesenheit haben sich die Bestände von Krustentieren und kleinen Fischen dramatisch verringert.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF fordert Schutzpaket für heimische Flüsse: Flusspegel auf bisher tiefstem Stand
Juli-Abflüsse an 90 Prozent der Pegel-Messstellen sehr niedrig – Burgenland, Vorarlberg und Niederösterreich besonders betroffen – WWF fordert mehr Gewässerschutz und Renaturierung
Toni Innauer wirbt für den Lech als „Fluss des Jahres“
Tiroler Wildfluss steht beim österreichweiten WWF-Voting zur Wahl – Olympiasieger mobilisiert für den Schutz der letzten naturnahen Flusslandschaften
Klimakrise als Brandbeschleuniger: WWF fordert mehr Tempo bei Waldumbau
Klimakrise erhöht Waldbrandgefahr in Österreich dramatisch – Monokulturen besonders anfällig – WWF fordert Stärkung der Wasserspeicher-Funktion naturnaher Wälder durch “Schwammwald-Offensive”
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe














