Umweltschutzorganisation fordert Sofortmaßnahmen für klimafreundliche Mobilität und schrittweisen Ausstieg aus Öl und Gas: Klimaticket vergünstigen, öffentliche Verkehrsmittel ausbauen, Strukturreformen beschließen
Schulterschluss für sauberes Wasser: Weltruderverband und WWF International verlängern ihre Partnerschaft bis 2024
Linz, am 2. September 2019. Mit dem Ziel, die Wasserverschmutzung weltweit zu reduzieren, verlängern die Naturschutzorganisation WWF und der Weltruderverband FISA ihre bewährte „Clean Water“-Partnerschaft bis zum Jahr 2024. Das wurde heute, Montag, anlässlich der Jahreskonferenz des Verbandes in der Ruder-WM-Stadt Linz bekannt gegeben. Damit arbeiten der älteste Sportverband der Welt und eine der weltweit größten unabhängigen Naturschutzorganisationen weiter zusammen, um den Schutz von Flüssen und Seen im Sinne von Mensch und Natur zu verbessern und mehr öffentliches Bewusstsein für die Wichtigkeit von sauberem Wasser zu schaffen. Denn der Druck auf unsere Wasserressourcen nimmt weltweit zu und immer noch haben Milliarden Menschen keinen direkten Zugang zu sauberem Trinkwasser.
"Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit dem Weltruderverband, der sich nicht nur für sauberes Wasser, sondern auch für Nachhaltigkeit in der Sportwelt einsetzt. Das verdeutlicht die entscheidende Rolle, die Sportorganisationen beim Schutz der weltweiten Ressourcen für Mensch und Natur spielen können", sagt Wasserexperte Stuart Orr vom WWF International. "So wie Ruderer nur gemeinsam triumphieren können, werden FISA und WWF durch diese Partnerschaft gemeinsam weit mehr erreichen als allein." Im Rahmen ihrer erweiterten Partnerschaft wollen die beiden Organisationen insbesondere die globale Rudergemeinde für Maßnahmen zum Schutz und zur Wiederherstellung sauberer, frei fließender Flüsse motivieren.
"Die FISA engagiert sich für die Zusammenarbeit mit dem WWF, allen unseren nationalen Verbänden und den Ruderern der Welt, um sauberes Wasser für alle zu gewährleisten", sagt Jean-Christophe Rolland, Präsident der 155 nationale Verbände umfassenden FISA. "Wir unterstützen diese Kampagne, weil sauberes Wasser für unseren Sport lebenswichtig ist, aber vor allem, weil wir wissen, dass verschmutzte Wasserressourcen eine Frage von Leben und Tod sind – und dass wir helfen können, hier einen Unterschied zu machen." Ein konkretes Projekt ist die Errichtung eines Fluss- und Ruder-Zentrums am Ufer des Kafue in Sambia. Dort können Gemeinden, Wissenschaftler, Naturschützer, Sportler und Entscheidungsträger zusammenkommen, um die Wasserressourcen, von denen sie abhängen, besser zu verstehen und nachhaltig zu nutzen.
Der Weltruderverband war im Jahr 2018 auch die erste Sportorganisation, die sich 2018 zum Schutz von Weltkulturerbe-Stätten verpflichtete. Vor kurzem trat der Verband zudem dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC), „Sports for Climate Action“, bei. Diese appelliert an Sportorganisationen, den Beitrag des Sportsektors zur Klimakrise sowie seine Verantwortung zur Erreichung der Klimaneutralität anzuerkennen.
Weitere Informationen zur Partnerschaft finden Sie hier.
Rückfragehinweis:
Sarah Biminstorfer
Pressesprecherin WWF Österreich
Tel.: +43 676 834 88 2016
E-Mail: sarah.bimingstorfer@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Zählung: Gefährdete Monarchfalter erholen sich trotz anhaltender Bedrohungen
Naturschauspiel: Monarchfalter wandern 4.000 Kilometer in den Süden – Schmetterlingsmigration trotzt Herausforderungen, aber Lage weiterhin fragil
Good News: Nestor ist ältester bekannter Seeadler in Österreich
Ein Wiedersehen der besonderen Art gab es kürzlich im Burgenland: Der Seeadler „Nestor“ wurde 15 Jahre nach seiner Beringung durch den WWF erneut gesichtet. Er gilt hierzulande als ältester bekannter Seeadler.
WWF: Renaturierungs-Atlas zu Flüssen zeigt Fortschritte in ganz Österreich, Lücken in Tirol
Neue Onlinekarte zeigt erstmals Weg zu EU-Renaturierungszielen – Insgesamt sollen über 2.500 Kilometer Flüsse renaturiert werden – Tirol mit Defiziten im Bundesländer-Check
WWF-Seeadler „Nestor“ lebt: Ältester bekannter Seeadler Österreichs gesichtet
15 Jahre alter Seeadler im Burgenland nachgewiesen – WWF fordert besseren Schutz für das Wappentier – illegale Verfolgung als große Gefahr
WWF legt 5-Punkte-Paket gegen fossile Preisfalle vor
Fossile Energiekosten senken, Subventionen umleiten, Natur schützen – WWF und Klimaforscher Huppmann fordern Reformen gegen hohe Energiepreise und steigende Klimarisiken
Neue Leitung des Presseteams beim WWF Österreich
Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt












