Fotos zeigen stark gefährdete Fische vor Kraftwerksbarrieren – WWF fordert funktionsfähige Fischaufstiege und durchgängige Flüsse als Schutz vor zunehmender Hitze
Schutzstatus Wolf: WWF kritisiert geplante Abschwächung als “kontraproduktiv und gefährlich”
Die Naturschutzorganisation WWF Österreich kritisiert die angekündigte Abschwächung des Schutzstatus für den Wolf in der EU-Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie als kontraproduktiv und gefährlich.“Das ist der völlig falsche Weg und könnte letztlich zu einer Aushöhlung des Naturschutzes in der EU führen – mit dramatischen Folgen für gefährdete Arten und Lebensräume”, sagt WWF-Experte Christian Pichler. Denn es sei nun zu erwarten, dass auch der strenge Schutzstatus weiterer gefährdeter Arten und wertvoller Naturgebiete in Frage gestellt werden könnte. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es dafür keine Grundlage. Allein in Österreich sind bereits über 80 Prozent der europarechtlich geschützten Arten und Lebensräume in keinem günstigen Erhaltungszustand. Naturzerstörung, Ressourcenausbeutung, die Klimakrise oder Umweltverschmutzung erhöhen den Druck zusätzlich. “Europas Natur braucht mehr Schutz, nicht weniger. Es geht hier auch um die Sicherung unserer eigenen Lebensgrundlagen”, sagt Christian Pichler. Der WWF fordert daher eine Naturschutz-Offensive sowie eine ambitionierte Umsetzung des EU-Renaturierungsgesetzes.
Eine intakte Natur ist nicht nur die beste Verbündete gegen die Folgen der Klimakrise, sondern stellt auch unsere Lebensgrundlagen wie sauberes Wasser und frische Luft bereit. Auch die Ernährungssicherheit hängt entscheidend von intakten Ökosystemen ab. Extreme Wetterereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen können durch naturbasierte Lösungen gemildert werden. “In unserem eigenen Interesse brauchen wir jetzt rasches und entschlossenes Handeln für den europäischen Naturschutz – keine gefährlichen Rückschritte”, sagt Christian Pichler vom WWF.
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Neue Daten zeigen Bedrohung durch Tiefseebergbau, Industrieprojekte und invasive Arten – WWF fordert mehr Schutzgebiete und Stopp für riskante Naturzerstörung










