Aufnahmen von Wildtierkameras zeigen, wie thailändische Tigerfamilien durch die Wälder streifen. Und auch Zahlen bestätigen, dass sich die dortigen Tigerbestände erholen – in Thailand ist er seit 2024 um 16% angestiegen.
Schwärzler gegen Enteignungen für ÖBB-Kraftwerk Spullersee
Bregenz, 17. 3. 2010 – Heute fand im Bregenzer Landhaus ein Krisengespräch zwischen Erich Schwärzler und Vertretern der Alpgemeinschaften Zürs und Pazüel-Tritt sowie des WWF statt. Dabei bestätigten alle Beteiligten, dass sie sich gegen die von den ÖBB angedrohten Zwangsenteignungen für das Kraftwerksprojekt Spullersee aussprechen.
Agrar- und Umweltlandesrat Erich Schwärzler betonte, dass er gegen jegliche Enteignungen im Zuge des Kraftwerksbaues auftreten werde. "Wir sind sehr erleichtert, dass unser Bauernbundobmann und Landesrat unsere Bedenken teilt und die Enteignungen ablehnt," so Bauernvertreter Josef Nessler. “Wenn man sich in einem Projekt nicht mit den Grundeigentümern einigen kann, dann kommen für mich an der Ressource Wasser Enteignungen nicht infrage”, erklärte Landesrat Schwärzler im heutigen Gespräch. Dabei sei es unheblich, ob der Betreiber die ÖBB, die VKW oder andere seien.
Die Enteignungen der betroffenen Bauern stehen bereits Mitte April an. Davor wurde den Bauern von den ÖBB ein letztes klärendes Gespräch unter der Leitung von LR Schwärzler angeboten. “Danach muss Umweltminister Berlakovich entscheiden, ob er die Bauern enteignen will oder nicht”, so Christoph Walder vom WWF.
Alle Gesprächsteilnehmer waren sich darin einig, nicht prinzipiell gegen die Nutzung der Wasserkraft einzutreten. Für den WWF ist allerdings die Ableitung der Lechquellbäche für das Kraftwerk Spullersee aus Naturschutzgründen undenkbar.
Rückfragehinweis:
Bauernvertreter Josef Nessler, Tel. 0664/170 38 25
Christoph Walder, WWF Flussexperte, Tel. 0676/92 55 430
Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel. 488 17 250
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Flüssereport: Drei Viertel der ökologisch wertvollen Flussstrecken ungeschützt
77 Prozent der wertvollen Flussstrecken ohne verbindlichen Schutz vor weiterem Wasserkraftausbau – Hitze und Dürre machen Schutz und Renaturierung dringlicher – WWF legt Zeugnisse für alle neun Bundesländer vor
UNO-Artenschutzkonferenz: WWF bewertet Ergebnis als „verpasste Chance“
Staaten bleiben bei Naturschutz-Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen hinter notwendiger Ambition zurück – WWF fordert Konsequenzen auch in Österreich
CITES-Meeting: WWF warnt vor Tigerfarmen als Deckmantel für illegalen Wildtierhandel
Große Datenlücken erschweren Kontrolle des Handels mit Tigern – WWF fordert strengere Aufsicht und ein Ende der Zucht für den Handel mit Körperteilen – Artenschutzgremium CITES tagt in Genf
WWF und Ozeanforscherin Sylvia Earle legen Grundstein für besseren Schutz des Mittelmeers
Neue Hoffnungs-Zone für den Artenschutz im Mittelmeer – Basis für grenzüberschreitenden Schutz seltener Hai- und Rochenarten, Wale, Delfine und Meeresschildkröten – WWF fordert politische Zusagen
Weltnaturkonferenz: WWF fordert Kurskorrektur bei Milliarden-Subventionen
UNO-Konferenz vor Abschluss – Reform umweltschädlicher Subventionen stark umkämpft – Naturschutzorganisation fordert verbindlichen Finanzierungsplan
WWF zum Klimagesetz: Ohne verbindliche Pflichten droht Mogelpackung
Begutachtungsfrist endet am Freitag: Verbindliche Sektorziele und Rechtsschutz fehlen, Standortklausel ermöglicht Rückzieher – Bundesregierung und Nationalrat müssen Entwurf nachschärfen
WWF: 20 Spitzmaulnashörner zum Schutz vor Wilderern evakuiert
Nashorn-Wilderei in Südafrika bedroht Arterhalt – Umsiedlung von Tieren nach Botswana zum Aufbau neuer Populationen – WWF vor Ort im Einsatz gegen illegale Jagd und Handel mit Nashorn-Horn
Weltnaturkonferenz: WWF warnt vor Scheitern zentraler Verhandlungen
Zum Start des Ministersegments stocken Verhandlungen über Naturschutz-Finanzierung – WWF fordert verbindliche Finanzierungszusagen und Abbau umweltschädlicher Subventionen












