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Sieg der Vernunft: Schwanberger Gemeinderäte für den Erhalt der Schwarzen Sulm
WWF Presseaussendung
Schwanberg, Wien, am 20. September 2016 – In der Causa um das umstrittene Kraftwerk Schwarze Sulm in der steirischen Gemeinde Schwanberg wurde gestern eine richtungsweisende Entscheidung gefällt. Der Gemeinderat sprach sich mit 14:3 Stimmen gegen die Inanspruchnahme von zwei Gemeindegrundstücken aus, die für das private Kraftwerk benötigt werden würden.
Der WWF wertet das Erdrutsch-Ergebnis dieser Abstimmung als großen Erfolg für die Natur, der für die Weitsicht der Gemeindevertreter spricht: „ Wir gratulieren dem Gemeinderat zu dieser klugen Entscheidung“, freut sich WWF-Flussexperte Gebhard Tschavoll. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung für eine nachhaltige Zukunft der Schwarzen Sulm.“
Das geplante Projekt steht im Konflikt mit mehreren Prädikaten, die das Naturjuwel Schwarze Sulm auszeichnen: 1998 verpflichteten sich das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium und der WWF gemeinsam, sie als „Flussheiligtum“, also besonders wertvolle heimische Flussstrecke, dauerhaft vor Eingriffen zu schützen. Außerdem ist der Naturfluss als Natura 2000 – Europaschutzgebiet und in zwei Bereichen als Naturdenkmal ausgewiesen.
„Die Zukunft der Schwarzen Sulm liegt nicht in Rohren, sondern in ihrem viel größerem Potenzial als einzigartiger Naturfluss“, so die Hoffnung des WWF und aller naturbegeisterten Menschen, nach dem gestrigen Abstimmungserfolg.“
Rückfragehinweis:
Claudia Mohl, WWF-Pressesprecherin, Tel.: 01/48817-250, E-Mail: claudia.mohl@wwf.at
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