Studie der Uni Graz zeigt steigende Kosten des Nicht-Handelns – WWF fordert verbindliche Klimaziele, Abbau klimaschädlicher Förderungen und mehr natürlichen Schutz vor Extremwetter
So gut schmeckt Klimaschutz
Presseinformation
WWF und GOURMET starten Kooperation für eine umwelt- und klimafreundliche Ernährung am Arbeitsplatz, im Kindergarten und in der Schule und wollen gemeinsam bewussten Genuss zum Schutz des Klimas schmackhaft machen.
„Was wir essen wirkt sich nicht nur auf unser Wohlbefinden aus, sondern auch auf Umwelt und Klima. Rund ein Viertel unseres ökologischen Fußabdruckes ist auf unsere Ernährung zurückzuführen. Deshalb ist es vielen unserer Gäste und uns selbst ein Herzensanliegen, beim Kochen und Essen die natürlichen Ressourcen zu schonen. Die Partnerschaft mit dem WWF soll uns dabei unterstützen und inspirieren“, sagt GOURMET-Geschäftsführer Herbert Fuchs zum Start der Zusammenarbeit mit dem WWF.
„Als großer Anbieter für den Mittagstisch in Kindergärten, Schulen und Unternehmen können wir im Alltag einen praktischen Beitrag zum Klimaschutz leisten – wir machen es unseren Gästen leicht, sich genussvoll, gesund und klimafreundlich zu ernähren. GOURMET bietet schon jetzt viele vegetarische Gerichte an, die das Klima weniger belasten. Unsere Speisepläne werden von Ernährungsexperten ausgewogen erstellt. Wir kochen vorwiegend mit hochwertigen, heimischen Zutaten, viele davon in BIO-Qualität und gehen besonders sorgsam mit Lebensmitteln, Wasser und Energie um. Gemeinsam mit dem WWF wollen wir das Angebot noch optimieren und unsere Kunden sowie andere Unternehmen für
klimafreundliches Essen begeistern und sensibilisieren“, so Fuchs.
WWF und GOURMET: Gemeinsamer Einsatz für den Klimaschutz
WWF und GOURMET werden sich in den kommenden Jahren verstärkt für klimafreundliche Ernährung einsetzen und auch gemeinsam den Kochlöffel schwingen. Für den Mittagstisch am Arbeitsplatz sind neue kreative, klimafreundliche Gerichte geplant. Im Herbst stehen genussvolle Kimaschutzwochen in Unternehmen auf dem Programm. In Kindergärten und Schulen werden klimafreundliche Speisepläne mit dem „Panda-Symbol“ hervorgehoben. Zusätzlich erweitert GOURMET in Zusammenarbeit mit den ExpertInnen des WWF seine beliebte Kinderkochwerkstatt um ein Nachhaltigkeitstool. Begleitend zu allen Projekten gibt es Informationen, News und Tipps für die Gäste von GOURMET.
„Wenn wir über Klimaschutz reden, hat man sofort die Industrie oder den Verkehr im Kopf – oft wird da unsere Ernährung und die dahinterstehende Landwirtschaft übersehen! Dabei macht unsere Ernährung etwa 20-23 % der Treibhausgase aus. Als Marktführer hat GOURMET eine große Verantwortung inne – verfügt gleichzeitig aber auch über einen großen Hebel für eine klimafreundliche Ernährung. Wir freuen uns, dass GOURMET sich seiner Verantwortung bewusst ist und sein Engagement gemeinsam mit dem WWF weiter ausbauen möchte“, meint WWF Geschäftsführerin Andrea Johanides.
Über den WWF
Der Verein World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und profiliertesten Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn über fünf Millionen Förderer. Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Das Ziel des WWF ist es daher, die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren, die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben und Umweltverschmutzung und die Verschwendung von Naturgütern zu verhindern. Weitere Informationen unter www.wwf.at.
GOURMET: Österreichs Marktführer bei Menü-, Catering- und Gastronomieservices
GOURMET kocht für Kindergärten, Schulen, Unternehmen, Senioreneinrichtungen, den Einzelhandel sowie für Gäste bei Events und führt Top Gastronomiebetriebe. Als österreichisches Unternehmen legt GOURMET besonderen Wert auf hochwertige österreichische Zutaten, Regionalität und Saisonalität, BIO-Qualität und Nachhaltigkeit. Eigene Umweltteams arbeiten konsequent für einen aktiven Umwelt- und Klimaschutz im Unternehmen und GOURMET wird dafür laufend ausgezeichnet, u.a. als ÖkoBusinessPlan-Betrieb, mit dem Österreichischen Umweltzeichen, mit dem BIO- und MSC-Zertifikat, der Umweltnorm ISO 14001 sowie ISO 50001. Mehr dazu unter www.gourmet.at/nachhaltigkeit.
GOURMET ist ein Tochterunternehmen der VIVATIS Holding AG.
Rückfragehinweis:
GOURMET, Kommunikation
Martina Baumeister MSc
Mobil: +43 664 966 45 42
martina.baumeister@gourmet.at
www.gourmet.at, http://blog.gourmet.at
WWF, Pressesprecherin
Theresa Gral, MA
Mobil: +43 1 488 17 216
theresa.gral@wwf.at
www.wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Niederösterreich: WWF plant Rückbau von sechs Flussbarrieren
Rund 24 Kilometer von Fugnitz und Fellingbach sollen für Fische wieder durchgängig werden: WWF-Projekt stärkt wertvolle Lebensräume im Thayatal
Waldbrände auf Borneo: WWF fordert Soforthilfe für Orang-Utans
Feuer und Rauch bedrohen Menschenaffen – Zerstörte Wälder verschärfen Nahrungsmangel – Regierungen sollen bei Weltnaturkonferenz Mittel für Rettung und Waldschutz zusagen
Bagger am Pitztaler Gletscher: WWF fordert strengeren Gletscherschutz
Naturschutzorganisation warnt vor immer neuen Eingriffen durch Gletscherschwund – Land Tirol soll Ausnahmen einschränken und verbindliche Ausbaugrenzen festlegen
Good News: Finn ist neuer WWF-Naturschutzhund
Der 5-jährige Rüde hilft mit seiner Spürnase dabei, Fälle von Wildtierkriminalität aufzudecken. Er gilt als besonders ausgeglichen und arbeitsfreudig.
Neuer WWF-Spürhund Finn soll illegale Wildtiertötungen aufdecken
Schäferhund-Mischling unterstützt Polizei-Ermittlungen durch Suche nach Tierkadavern und Giftködern – Einsätze vor allem in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark
WWF-Analyse: Zu wenig Bodenschutz bei neuen Betriebsgebieten
Bodenschutz bei Betriebsgebieten: Alle neun Bundesländer fallen im WWF-Check durch – Täglich fast zwei Fußballfelder zusätzlich beansprucht – WWF fordert Ende des Wildwuchses – LÄNDER-ZEUGNIS im Detail
Weltnaturkonferenz: WWF warnt vor Verfehlen der 2030-Ziele
Globale Halbzeitbilanz zeigt unzureichende Umsetzung – WWF fordert wirksame Maßnahmen und gesicherte Finanzierung, auch in Österreich – COP17-Konferenz startet am Montag
Klimastreik: WWF fordert Notfall-Programm für Klima und Natur
Umweltschutzorganisation verlangt verbindliches Klimagesetz und wirksamen Renaturierungsplan – Natürliche Schutzmaßnahmen stärken, fossile Großprojekte stoppen












