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Stanglwirt und WWF setzen sich gemeinsamen für die Umwelt ein
Lange bevor Bio und Öko Trend wurden, hat Balthasar Hauser 1980 ein Bio-Hotel aus heimischen Ressourcen gebaut. Für den heute zu den erfolgreichsten Hoteliers Österreichs zählenden „Tiroler Bauernbua“, wie er sich selbst versteht, war das schon immer selbstverständlich. Balthasar Hauser wollte seinen Stanglwirt in die Natur integrieren und zum Bau das verwenden, was da war: V. a. Vollholz, Naturstein oder Schafwolle. Damals hat man ihn dafür belächelt. Auch die biologische Landwirtschaft, das Verwenden von Produkten aus der Region wo immer es geht, und das Nutzen von nachhaltiger Energie gehören für den Stanglwirt seit jeher zum Selbstverständnis. Nach intensiven Gesprächen und einer umfangreichen Prüfphase sind der Stanglwirt und der WWF nun eine richtungsweisende Kooperation eingegangen, um sich gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft einzusetzen. Als Auftaktveranstaltung laden das Bio-Hotel und die internationale Umweltschutzorganisation zu einer „Grünen Woche“ von 3. bis 10. September 2017 Hotelgäste, Freunde des Hauses und Nachbarn aus der Region dazu ein, sich gemeinsam bei spannenden Vorträgen, angeregten Diskussionen, unterhaltsamen Aktivitäten und nachhaltig beeindruckenden Filmvorführungen intensiv mit dem Thema Umwelt auseinanderzusetzen – und das mit einem hohen Unterhaltungswert.
Die Umweltgruppe im Stanglwirt
Der Stanglwirt und der WWF machen nicht zum ersten Mal gemeinsame Sache. Kennen- und schätzen gelernt haben sich der Traditionsbetrieb und die Umweltschutzorganisation bereits 1998, als sie zusammen das Bichlacher Moor in Oberndorf (einer Nachbargemeinde von Going) vor der Trockenlegung gerettet haben. Mit der gemeinsamen Kooperation gehen sie nun einen Schritt weiter: „Die Eigentümerfamilie Hauser und den WWF verbinden dieselben Werte. Der Stanglwirt erfüllt mit seinem Engagement eine wichtige Vorbildfunktion in Sachen Umweltschutz in der Hotellerie über die Grenzen Österreichs hinaus“, erklärt Thomas Kaissl, Bereichsleiter Umwelt und Wirtschaft beim WWF. „Durch die Zusammenarbeit wollen wir diese Funktion weiter ausbauen und dazu einerseits den ökologischen Fußabdruck des Stanglwirts messbar reduzieren und andererseits Mitarbeiter und Gäste des Hotels für die Naturschutz-Thematik sensibilisieren“, so Kaissl weiter.
Die ersten Kernthemenbereiche, u.a. Müllvermeidung, Klimaschutz und Energie, haben sich bereits herauskristallisiert. Unter Anleitung von Experten des WWF werden im Laufe der kommenden Jahre alle Bereiche des Stanglwirts auf den Prüfstand gestellt, um den CO2-Aussstoß weiter zu reduzieren, Prozesse im Sinne des Umweltschutzes zu optimieren und in Zukunft noch nachhaltiger zu wirtschaften. Dazu wurde im Stanglwirt bereits eine Umweltgruppe, das „Stangl Green-Team“, die sich aus freiwilligen Mitarbeitern aller Abteilungen zusammensetzt, gegründet.
Die „Grüne Woche“
Um die Hotelgäste für Umweltthemen, die Arbeit des WWF und das Engagement des Stanglwirts zu sensibilisieren soll es ab sofort jährlich eine Themenschwerpunktwoche geben. „Unsere Gäste wollen wir dabei keinesfalls mit erhobenem Zeigefinger belehren oder gar belästigen. Es ist vielmehr eine Einladung, sich gemeinsam mit dem WWF und uns über die Natur Gedanken zu machen, um zu erfahren, wie viel Freude ein nachhaltig orientiertes Leben bereiten kann und wie schnell & unkompliziert es sich teilweise auch im Alltag umsetzen lässt.“, erklärt Junior-Chefin Maria Hauser-Lederer. „Mit unserem Engagement wollen wir zeigen, dass Naturschutz nicht unbedingt mit Verzicht zu tun hat, sondern oft zu einfach schöneren Momenten führen und das Leben ungemein bereichern kann.“
Auftakt der „Grünen Woche“ ist von 3. bis 10. September 2017. Durch inspirierende Vorträge und spannende Vorträge von und mit WWF-Experten, vielfältige Exkursionen, interessante Ausstellungen sowie eine innovative Auswahl an klimafreundlichen kulinarischen Köstlichkeiten werden in dieser Woche Umweltthemen besonders kreativ und einladend dargestellt. Weitere Informationen und Buchung unter www.stanglwirt.com.
Umweltschutz im Stanglwirt
Bei der Energieversorgung setzt das Fünf-Sterne-Haus bereits seit den 80er Jahren auf ein umweltfreundliches Biomasse-Heizkraftwerk. Der gesamte Spa- und Wellnessbereich wird mit der Wärmeenergie des natürlichen Bergwasservorkommens versorgt. Zusätzlich wird das große Grundwasser-Reservoir mittels einer Wärmepumpenanlage als nachhaltiger Energielieferant mehrfach für Heizung und Kühlung genutzt. Seit 2011 bezieht der Stanglwirt zu 100 Prozent Ökostrom aus der Region und beteiligt sich seit 2016 an dem Projekt „Regenwald-Revitalisierung in Costa Rica“ der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU). Mit diesem Engagement wird einerseits die Entwicklung dieser Region nachhaltig gestärkt und andererseits ein Teil der nicht vermeidbaren CO2-Produktion des Hotel- und Gastbetriebes kompensiert. Mit der WWF-Kooperation geht der Stanglwirt nun noch einen Schritt weiter in Richtung nachhaltige Zukunft.
Rückfragehinweis:
Theresa Gral, MA, WWF-Pressesprecherin, Tel.: +43 1 48817 216, E-Mail: theresa.gral@wwf.at
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