Klimakrise erhöht Waldbrandgefahr in Österreich dramatisch – Monokulturen besonders anfällig – WWF fordert Stärkung der Wasserspeicher-Funktion naturnaher Wälder durch “Schwammwald-Offensive”
Warum Tirol Ruhegebiet wird
Nach der Ruhendstellung der Kraftwerke Kaunertal und Isel und dem Tiefschlaf des Regionalkraftwerks Mittlerer Inn und in Tumpen könnte man meinen, ganz Tirol werde langsam zum Ruhegebiet. Seit 10 Jahren plant die TIWAG und kann doch nirgends landen. Was steckt dahinter – eine plötzliche Einsicht in die Schutzwürdigkeit des Naturerbes? Wohl kaum. Aber wer jahrelang versucht, Gesetze um umweltschädliche Kraftwerke herumzubasteln statt von Anfang an naturverträgliche Standorte zu wählen und stur an Projekten wie im Kaunertal festhält, will es offenbar genau wissen. Mit der ebenso hartnäckigen Gegenseite – von NGOs über Grundbesitzer, Gemeinden, Kajaksportler und Fischer – und dem wieder erstarkten Rückgrat der Grünen, die sich nun doch dazu durchgerungen haben, nicht alle Großvorhaben abzuknicken, haben ÖVP und TIWAG nicht gerechnet. Am schwersten wiegt jedoch wohl die dreist zur Schau gestellte „Mir-san-mir“- Einstellung einzelner TIWAG Funktionäre, die schlussendlich auch Regula Imhof zu ihrem Rückzug veranlasst hat. „Die TIWAG ist halt ein Männerbund“ hörte man von Grüner Seite dazu nur. Dabei müssen Land und TIWAG begreifen, dass die Zeit des Drüberfahrens vorbei ist. Denn die Energiewende kann nicht verordnet oder befohlen werden, sondern lässt sich nur gemeinsam erarbeiten. Dazu sind – vielleicht außer ein paar Männerbünden – alle betroffenen Gruppierungen bereit.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich













