660 Meter Menschenkette in Innsbruck machte Ausmaß des geplanten Tiwag-Staudamms sichtbar – Initiative „Rettet das Platzertal“ fordert Stopp des Projekts und naturverträgliche Alternativen
Welterschöpfungstag am 1. August: WWF warnt vor Ausbeutung des Planeten
Anlässlich des Welterschöpfungstages am 1. August fordert die Umweltschutzorganisation WWF Österreich einen Stopp des enormen Ressourcenverbrauchs und die Wiederherstellung zerstörter Natur. “Der maßlose Hunger nach Ressourcen führt nicht nur zur Zerstörung unserer Natur, wir betreiben auch Raubbau an der Zukunft kommender Generationen. Wir müssen endlich nachhaltig mit unserem Planeten umgehen”, sagt Joschka Brangs, Biodiversitätssprecher des WWF Österreich. Der WWF fordert unter anderem die Reduktion des viel zu hohen Energieverbrauchs, einen Bodenschutz-Vertrag zum Erhalt wertvoller Ökosysteme sowie die konsequente Wiederherstellung zerstörter Natur. “Die Natur ist unsere wichtigste Verbündete im Kampf gegen die Klimakrise und das weltweite Artensterben. Wenn wir sie weiter ausbeuten wie bisher, sägen wir am eigenen Ast”, sagt Joschka Brangs vom WWF.
Der Welterschöpfungstag zeigt an, ab welchem Zeitpunkt alle natürlichen Ressourcen verbraucht sind, die unser Planet im jeweiligen Jahr wiederherstellen kann. Ziel ist es, den Tag, der jährlich von der Plattform Footprint Network berechnet wird, stetig nach hinten zu verschieben.
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Untauglicher Entwurf der Koalition in parlamentarischen Verhandlungen entschärft, aber Druck auf Flüsse bleibt hoch – WWF fordert Energiewende mit naturverträglichen Standorten und mehr Effizienz
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Umweltschutzorganisation ortet falsche Prioritäten: Umweltschädliche Subventionen bleiben großteils unangetastet, Biodiversität bleibt unterfinanziert, beim Klimaschutz wird gekürzt
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Tag des Luchses: Aktueller FFH-Bericht an die EU-Kommission zeigt weitere Verschlechterung der bislang größten Teilpopulation im Mühl- und Waldviertel – WWF fordert rasche Bestandsstützung
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90 Prozent der Pegelmessstellen mit niedrigen bis sehr niedrigen Abflüssen – Flüsse in Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert mehr Renaturierung und Schutz für Gewässer
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WWF-Check: Rund ein Drittel der Grillfleisch-Angebote ohne österreichische Herkunft
95 Prozent der Grillfleisch-Angebote aus konventioneller Tierhaltung, nur jedes 20. Angebot ist Bio – WWF fordert verpflichtende Kennzeichnung von Herkunft und Haltung
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Analyse zeigt hohe finanzielle Risiken durch Extremwetter, fossile Preisschocks und fehlende Vorsorge – WWF fordert stärkere Berücksichtigung von Klimarisiken im Doppelbudget
WWF-Erfolg: WWF weitet Monitoring von Seeadlern aus
So viele besenderte Seeadler wie noch nie zuvor helfen dem WWF, die Rückkehr der Art zu begleiten. Die Daten liefern spannende Einblicke und zeigen, welche Schutzmaßnahmen besonders wichtig sind.










