WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme
WWF begrüßt geplanten Erdgas-Ausstieg bei Neubauten
Ab dem Jahr 2023 sollen in Neubauten keine Erdgas-Heizungen mehr verbaut werden dürfen. Die Umweltschutzorganisation WWF Österreich bewertet den von der Umweltministerin angekündigten Erdgas-Ausstieg als „wichtigen Meilenstein der Energiewende“ und fordert eine konsequente Umsetzung in allen Bundesländern. Allerdings müsse auch der Bestand an Gasheizungen rasch auf ein Erneuerbares Heizsystem umgestellt werden, um die Klimaziele zu schaffen. “Die Politik muss die Abhängigkeit von Erdgas rasch und massiv reduzieren. Daher ist das geplante Erneuerbaren-Wärme-Gesetz ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Zusätzlich müssen aber auch die bestehenden Gasheizungen klimagerecht ersetzt werden“, fordert Thomas Zehetner, Klimasprecher des WWF Österreich in einer ersten Reaktion. Parallel zum umfassenden Erdgas-Ausstieg beim Heizen fordert der WWF groß angelegte Programme gegen die Verschwendung von Energie. „Jeder Kubikmeter Gas, den wir nicht verbrauchen, spart Geld, schützt das Klima und reduziert die Finanzierung des Kriegs in der Ukraine. Daher muss auch der Verbrauch stark reduziert werden“, sagt Thomas Zehetner.
Neben der Bundesregierung nimmt der WWF vor allem die Bundesländer und die Landesenergieversorger in der Pflicht. „Anders als bisher müssen sie jetzt endlich eine konstruktive Rolle spielen – und zwar sowohl beim längst überfälligen Erdgas-Ausstieg in der Raumwärme als auch generell beim Energiesparen. Es gibt keinen Spielraum mehr für weitere fossile Irrwege und Subventionen“, sagt Thomas Zehetner vom WWF. Denn bis zuletzt hatten zahlreiche Landesenergieversorger den Einbau von Gasheizungen explizit beworben und sogar noch mit Rabatten unterstützt.
News
Aktuelle Beiträge
Video: Animation zeigt Klimarisiken im Kaunertal
Eine ZDF-Animation zeigt, was passieren könnte, wenn ein Felssturz den Gepatsch-Stausee trifft.
Notruf vom Nordpol: WWF warnt vor zunehmenden Gefahren für die arktische Tierwelt
Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Seltene Neuigkeiten aus dem Virunga-Nationalpark: Gorillaweibchen Mafuko hat Zwillinge bekommen!
„Achtung Gefahr“: WWF protestiert mit 20-Meter-Banner gegen Kaunertal-Ausbau
Massive Gefahren für Bevölkerung und Natur weiterhin ungeklärt – UVP-Unterlagen „skandalös unvollständig“ – WWF macht mit Riesen-Banner auf Sicherheitsrisiken aufmerksam
Nach Massen-Fischsterben: WWF fordert Wasser-Rettungspaket für Untere Lobau
Naturschutzorganisation: Langjähriger Wassermangel wirkt sich in niederschlagsarmen und kälteren Wintern besonders fatal für Fische aus – Stadt Wien sollte rasch mit Gegenmaßnahmen starten
WWF-Erfolg: Wisente erfolgreich im Kaukasus ausgewildert
Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
Aschermittwoch: WWF empfiehlt heimischen Bio-Fisch als Alternative zu Hering und Co
Weltmeere drastisch überfischt – Nordatlantische Heringsbestände in kritische Bereiche gesunken – 92 Prozent des konsumierten Fischs in Österreich importiert
Schutz der Mur: Slowenische Regierung stoppt endgültig alle Kraftwerkspläne
WWF begrüßt Konzessionsentzug für acht geplante Wasserkraftwerke an der Mur an der Grenze zur Steiermark – Weg frei für Renaturierung im UNESCO-Biosphärenpark










