Mutmaßlicher Fall von Wildtierkriminalität – Naturschutzorganisation fordert konsequente Ermittlungen
WWF-Erfolg: Comeback der Spitzmaulnashörner in Südafrika
Wir freuen uns sehr über Neuigkeiten aus Südafrika: In Gebieten, in denen der WWF arbeitet, steigt die Zahl der Spitzmaulnashörner! Eine Studie der „Grünen Liste“ der Weltnaturschutzunion (IUCN) bestätigt somit den Erfolg unserer Schutzmaßnahmen. Im Jahr 2022 konnten 6.487 Spitzmaulnashörner nachgewiesen werden – ohne diese Maßnahmen läge die Zahl vermutlich bei nur 296 Tieren. Ein drastischer Vergleich, der zeigt, wie wichtig Artenschutz ist. Werden die Maßnahmen fortgesetzt, könnte die Population bis 2032 auf 8.943 Spitzmaulnashörner steigen.
Spitzmaulnashörner gelten als die schnellsten unter ihren Artgenossen. Die massigen Tiere können bis zu 55 km/h schnell laufen. Benannt sind die Tiere nach ihrem spitzen Maul, das dazu dient, beim Fressen besser Blätter zu zupfen und Zweige greifen zu können. Doch trotz der Erfolge bei ihrem Schutz sind Spitzmaulnashörner weiterhin vom Aussterben bedroht. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr für die Tiere. Ihr Horn zählt zu den teuersten illegalen Wildtierprodukten der Welt.
Mit innovativen Maßnahmen setzt sich der WWF bereits seit seiner Gründung 1961 für den Schutz der Nashörner ein. Bei den Projekten handelt es sich vor allem um die Bekämpfung der Wilderei, Ausbildung und Finanzierung von Wildhüter:innen, Schutz der natürlichen Lebensräume sowie Unterstützung bei der Kontrolle des Handels mit Nashorn-Produkten. Ein großer Erfolg war zum Beispiel eine Enthornungs-Aktion im Jahr 2023 – ein drastischer, aber wirkungsvoller Schritt im Kampf gegen die Wilderei, durch den im Naturreservat Hluhluwe-iMfolozi um fast 70% weniger Nashörner gewildert wurden.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF warnt vor Artenverlust in der Unteren Lobau
Aktueller WWF-Artencheck: Langjähriger Wassermangel bedroht Bitterling, Donau-Kammmolch, Sumpfschildkröte und Flussmuscheln – Anhaltende Dürre verschärft die Lage und bedroht lokale Vorkommen
WWF-Ausblick: Österreichs Flüsse gehen stark geschwächt in den Herbst
Im August rund 90 Prozent der Pegelmessstellen mit sehr niedriger Wasserführung – Niederösterreich, Burgenland und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert Schutzprogramm und Renaturierung
Ende der Begutachtung – WWF fordert Rücknahme der Vorarlberger Biber-Verordnung
Naturschutzorganisation legt Stellungnahme vor – Entwurf sieht jährliche Tötungskontingente von bis zu 32 Tieren vor – WWF fordert Vorrang für Prävention
Biokunststoffe auf dem Prüfstand: Neue Studie untersucht tatsächliche Abbaubarkeit in der Natur
Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung
WWF: Bund-Länder-Konflikt hinter Leerstellen im Renaturierungsplan
Schlüsselkapitel zu EU-geschützter Natur und Städten ohne Flächenangaben und Maßnahmen – Gesamtausmaß der zu renaturierenden Flächen bis 2030 fehlt – WWF fordert rasche Nachschärfungen
Erstmals Wolfsrudel in Nordtirol nachgewiesen: WWF fordert Abschuss-Stopp
Neue Verbreitungskarte des Österreichzentrums dokumentiert Rudel im Bezirk Landeck – Vier Jungwölfe bei Fiss gesichtet – WWF: Drei Abschussverordnungen sofort aussetzen













