EU-Kommission kündigt Überprüfung zentraler Naturschutz-Richtlinien für 2027 an – WWF warnt vor leichteren Abschüssen und mehr Eingriffen in Schutzgebiete – „Wild sein ist kein Verbrechen“
WWF Charity Gala: Eine Nacht für die Klimaanlage der Erde
Wien, 8. Mai 2009 – Auf dem Charity Gala Dinner zugunsten der WWF-Projekte zum Schutz der Amazonas-Regenwälder konnten gestern Abend im Wiener ARCOTEL WIMBERGER 250 Unterstützer, Partner und Prominente die Schönheit sowie kulinarische Köstlichkeiten und Show-Acts aus dem Amazonas erleben. „Wir freuen uns über mehr als 25.000 Euro, die dieser Abend für die internationalen Amazonasschutzprojekte des WWF gebracht hat“, so WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger und WWF-Ehrenpräsident Helmut Pechlaner. Durch den Abend führte die ORF-Moderatorin Barbara Karlich.
Viele bekannte Künstler unterstützten die WWF Gala mit ihren Benefizauftritten. Die ERSTE-SPARINVEST war der Hauptsponsor des Abends. Zwischen kulinarischen Köstlichkeiten von Peter Lerner, Küchenchef des ARCOTEL WIMBERGER, boten internationale Musiker, Künstler und Tanzgruppen ein spannendes Showprogramm. So versetzte der brasilianische Musiker und Komponist Alegre Corrêa die Gäste in südamerikanische Stimmung – gemeinsam mit dem Mundharmonika-Virtuosen Bertl Mayer. Beide sind bekannte Größen in der Latin Jazz Szene. Brasilianische Capoeira Kampftänzer von Meia Lua Inteira und die peruanische Volkstanzgruppe Hijos del Sol verbreiteten eine feurige Atmosphäre. Aber auch österreichisches Temperament unterhielt die Gala-Gäste: Maria Bill berührte und begeisterte mit Spaß und Intensität. Abschließend verführte der Saxophonist Tony Perez die Gäste zum Tanzen.
Zu den zahlreichen prominenten Gästen zählten Pius Strobl, Kommunikationschef des ORF, Maggie Entenfellner, Moderatorin der Sendung Tierzuliebe und zuletzt einer unserer Dancing Stars, Toni Innauer, der bekannte österreichische Olympiasieger und langjährige Schiflug-Weltrekordhalter, Thomas Schäfer-Elmayer, der Benimmpapst der Nation, Robert Rogner jun. von der Wellnessoase Rogner Bad Blumau, Christiane Wenckheim, Vorstandsmitglied der Ottakringer Brauerei, Schmuckdesigner Sven Boltenstern, Gerhard Puttner, Geschäftsführer der bekannten Werbeagentur Dr. Puttner Communications und der peruanische Botschaftsrat Romulo Acurió.
Der Schutz der Amazonasregenwälder gehört zu den wichtigsten Naturschutzprojekten des WWF weltweit. Ziel des WWF und seiner Partner ist es, die fortschreitende Entwaldung durch Schutzgebiete und nachhaltige Nutzungsstrategien in Zusammenarbeit mit der indigenen Bevölkerung zu stoppen. Die Projektmaßnahmen in den Regenwäldern Brasiliens und Perus sind wesentlicher Teil der internationalen Klimaschutzmaßnahmen des WWF. Die Abholzung der Regenwälder trägt bereits heute mit 20 Prozent zum globalen CO2-Ausstoß bei. Die Senkung der weltweiten CO2-Belastung bedeutet daher in dringendem Maß auch den Schutz des Amazonasregenwaldes.
Der WWF Österreich konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Quellgebiete des Amazonas im Südosten Perus und auf strategisch wichtige Gebiete in Zentralbrasilien. Projektschwerpunkte in Peru sind nachhaltige Waldnutzung, Artenschutz und Unterstützung der indigenen Bevölkerung. In Brasilien wurde gemeinsam mit der brasilianischen Regierung und mehreren Organisationen der Juruena-Nationalpark geschaffen, der ein zentraler Baustein im Schutzgebietsgürtel gegen die Entwaldungsfront darstellt.
Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Lisa Simon, WWF-Pressesprecherin
E-Mail: lisa.simon@wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Tigerinnen in Thailand ziehen erfolgreich Nachwuchs groß
Aufnahmen von Wildtierkameras zeigen, wie thailändische Tigerfamilien durch die Wälder streifen. Und auch Zahlen bestätigen, dass sich die dortigen Tigerbestände erholen – in Thailand ist er seit 2024 um 16% angestiegen.
WWF-Flüssereport: Drei Viertel der ökologisch wertvollen Flussstrecken ungeschützt
77 Prozent der wertvollen Flussstrecken ohne verbindlichen Schutz vor weiterem Wasserkraftausbau – Hitze und Dürre machen Schutz und Renaturierung dringlicher – WWF legt Zeugnisse für alle neun Bundesländer vor
UNO-Artenschutzkonferenz: WWF bewertet Ergebnis als „verpasste Chance“
Staaten bleiben bei Naturschutz-Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen hinter notwendiger Ambition zurück – WWF fordert Konsequenzen auch in Österreich
CITES-Meeting: WWF warnt vor Tigerfarmen als Deckmantel für illegalen Wildtierhandel
Große Datenlücken erschweren Kontrolle des Handels mit Tigern – WWF fordert strengere Aufsicht und ein Ende der Zucht für den Handel mit Körperteilen – Artenschutzgremium CITES tagt in Genf
WWF und Ozeanforscherin Sylvia Earle legen Grundstein für besseren Schutz des Mittelmeers
Neue Hoffnungs-Zone für den Artenschutz im Mittelmeer – Basis für grenzüberschreitenden Schutz seltener Hai- und Rochenarten, Wale, Delfine und Meeresschildkröten – WWF fordert politische Zusagen
Weltnaturkonferenz: WWF fordert Kurskorrektur bei Milliarden-Subventionen
UNO-Konferenz vor Abschluss – Reform umweltschädlicher Subventionen stark umkämpft – Naturschutzorganisation fordert verbindlichen Finanzierungsplan
WWF zum Klimagesetz: Ohne verbindliche Pflichten droht Mogelpackung
Begutachtungsfrist endet am Freitag: Verbindliche Sektorziele und Rechtsschutz fehlen, Standortklausel ermöglicht Rückzieher – Bundesregierung und Nationalrat müssen Entwurf nachschärfen
WWF: 20 Spitzmaulnashörner zum Schutz vor Wilderern evakuiert
Nashorn-Wilderei in Südafrika bedroht Arterhalt – Umsiedlung von Tieren nach Botswana zum Aufbau neuer Populationen – WWF vor Ort im Einsatz gegen illegale Jagd und Handel mit Nashorn-Horn













