Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
WWF Earth Hour: „Politik muss beim Klimaschutz den Schalter umlegen“
Anlässlich der am Samstag stattfindenden Klimaschutz-Aktion “WWF Earth Hour“, bei der weltweit für eine Stunde das Licht an Wahrzeichen, in Städten und in Haushalten ausgeht, fordert der WWF Österreich mehr Tempo in der Klimapolitik: “Der Tag der WWF Earth Hour markiert den bereits 450. Tag ohne Energie-Effizienz-Gesetz. Auch das versprochene Klimaschutzgesetz lässt schon lange auf sich warten, während der angekündigte Abbau umweltschädlicher Subventionen weiterhin verschleppt wird. Die Politik muss beim Klimaschutz endlich den Schalter umlegen“, sagt WWF-Klimasprecher Karl Schellmann. Dringend nötig ist auch der Ausbau erneuerbarer Energien entlang von Naturschutz-Kriterien sowie eine umfassende Mobilitätswende. Sowohl die Bundesregierung als auch die Bundesländer sind stark gefordert. „Wenn wir diese fünf Meilensteine in starke Gesetze gießen, können wir die Klimaziele noch schaffen. Aber mit jedem Tag des Stillstands wird es schwerer“, warnt Schellmann.
Durch eine Stunde Lichtabdrehen am Samstag, 26. März ab 20:30 Uhr will der WWF gemeinsam mit Millionen Menschen rund um den Globus auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam machen. In Österreich machen alle neun Landeshauptstädte bei der Aktion mit. Unter anderem bleiben Sehenswürdigkeiten wie das Schloss Schönbrunn und das Rathaus in Wien, das goldene Dachl und der Stadtturm in Innsbruck sowie der Lindwurm in Klagenfurt eine Stunde lang im Dunkeln. Nicht nur in Österreich, sondern in der ganzen Welt gehen symbolisch die Lichter für den Klimaschutz aus – an berühmten Bauwerken wie dem Brandenburger Tor oder dem Eiffelturm genauso wie in vielen Büros und Wohnungen.
Die weltweite WWF Earth Hour steht dieses Jahr unter dem Motto “Shape Our Future”, also “Gestalte unsere Zukunft” und ist damit sowohl ein Arbeitsauftrag an die Politik, aber auch ein Appell an alle Menschen, die eigene Zukunft klimaschonend zu gestalten. Dafür hat der WWF Österreich einen neuen Katalog mit Klimaschutz-Tipps für den Alltag erarbeitet. “Den größten Hebel hat die Politik, aber auch jede und jeder Einzelne kann einen Beitrag zum Schutz unseres Planeten leisten. Das reicht von der Umstellung der eigenen Ernährung über die Wahl eines klimafreundlichen Heizsystems bis hin zur täglichen Mobilität”, sagt Karl Schellmann.
Weitere Infos: www.wwf.at/earthhour
Bilder und Audioclips zum Download: https://bit.ly/3tDDNgt
Unterrichtsmaterialien: https://www.wwf.at/lehrende/earthhour/
Tipps für deine Earth Hour: https://www.wwf.at/artikel/5-tipps-fuer-deine-earth-hour/
News
Aktuelle Beiträge
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung
WWF: Bund-Länder-Konflikt hinter Leerstellen im Renaturierungsplan
Schlüsselkapitel zu EU-geschützter Natur und Städten ohne Flächenangaben und Maßnahmen – Gesamtausmaß der zu renaturierenden Flächen bis 2030 fehlt – WWF fordert rasche Nachschärfungen
Erstmals Wolfsrudel in Nordtirol nachgewiesen: WWF fordert Abschuss-Stopp
Neue Verbreitungskarte des Österreichzentrums dokumentiert Rudel im Bezirk Landeck – Vier Jungwölfe bei Fiss gesichtet – WWF: Drei Abschussverordnungen sofort aussetzen
WWF: Österreich legt lückenhaften Renaturierungsplan vor
Naturschutzorganisation fordert Nachschärfungen mit verbindlichen Maßnahmen, Fristen und Budgets – Bestehende Programme reichen nicht für Schutz vor Hitze und Dürre
646 Hitzetote: WWF fordert Klima- und Naturschutzpaket
Umweltschutzorganisation für „Hitze-Milliarde“, mehr Renaturierung und wirksamen Klimaschutz – Natürliche Schutzmaßnahmen verstärken
WWF-Auswertung: 39 große Alpenspeicher im Nahbereich von Permafrost
Steigende Klimarisiken erfordern mehr Transparenz und Vorsorge – Minister Totschnig soll bis Jahresende Klima-Sicherheitsbericht vorlegen – Stopp für riskanten Kaunertal-Ausbau gefordert
Rechenzentrum Stetten: WWF fordert Stopp der Umwidmung auf der grünen Wiese
4,3 Hektar Ackerfläche sollen zu Bauland werden – Naturschutzorganisation verlangt Prüfung von Brachflächen und Offenlegung aller Umweltfolgen









