Ein Etappensieg für Meerestiere und Großkatzen: Bei der CITES-Konferenz wurde beschlossen, dass viele Arten endlich besser geschützt werden. Doch es gab auch Enttäuschungen, etwa beim Schutz von Aalen und Singvögeln.
WWF-Erfolg: 15 Sambars in Thailand freigelassen
Erfreuliche Nachrichten aus dem Salakpra Wildlife Sanctuary in Thailand: Insgesamt 15 Sambarhirsche – 5 Männchen und 10 Weibchen – wurden dort in die Wildnis entlassen. Die Tiere stammen aus Wildtieraufzuchtzentren und verbrachten vor der Freilassung rund eine Woche in einem Waldgehege, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Nach einer abschließenden Gesundheitsuntersuchung öffneten sich für sie die Tore in die Freiheit. Die Freilassung wurde vom WWF-Team gemeinsam mit Mitarbeiter:innen des Schutzgebiets Salakpra und der Wildtieraufzuchtzentren Huai Sai, Khao Son und Bang Lamung durchgeführt.
Besonders spannend: 4 der Hirsche erhielten GPS-Halsbänder, um ihre Bewegungen künftig mithilfe von GPS-Tracking und Wildtierkameras zu verfolgen. So können wir mehr über die Sambars und ihre Bedrohungen lernen. Denn Sambarhirsche gelten laut der Roten Liste der IUCN als gefährdet – vor allem aufgrund früherer Wilderei sowie des Verlustes von Graslandschaften und natürlichen Salzleckstellen. Eine gesunde Sambar-Population trägt dazu bei, das Ökosystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen, die Nahrungskette zu unterstützen und Tigern und anderen Fleischfressern zugute zu kommen. Umso schöner sind deshalb die Nachrichten der erfolgreichen Freilassung im Salakpra Wildlife Sanctuary! Mehr über Sambar-Freilassungen gibt es hier zu lesen.
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