Trockenheit bremst Stromproduktion – Energieversorgung muss klimafit und naturverträglich werden – WWF fordert Energiesparen und Vielfalt beim Ausbau Erneuerbarer Energien
WWF-Erfolg: Altes Brutfloß, neue Hoffnung für die Flussseeschwalbe
Inmitten eines Baggerteichs nahe der Siedlung Sandparz gibt es schon seit vielen Jahren ein Brutfloß – ein künstlicher und geschützter Brutplatz für die bedrohte Flussseeschwalbe. Denn die Vögel sind hierzulande akut vom Aussterben bedroht. Nun hat der WWF Österreich gemeinsam mit der Forstverwaltung Baumgarten ein zweites Brutfloß im Rahmen des Projekts „Artenhotspot Auenreservat Marchegg“ renoviert. Das in die Jahre gekommene Floß erstrahlt nun wieder in neuem Glanz! Eine wichtige Maßnahme, um das Überleben der Flussseeschwalben in Niederösterreich zu sichern und sie als regelmäßige Brutvögel in den March-Thaya-Auen zu halten.
Denn Flussseeschwalben sind beim Brüten auf Kiesbänke und Schotterinseln angewiesen – doch diese sind fast völlig verschwunden. Die Ursachen sind Kraftwerksbauten, Schifffahrt und die Zerstörung der natürlichen Flussdynamik durch die Regulierung der Flüsse. Am Kies der Floßoberfläche können die Zugvögel ihre Eier sicher ausbrüten und die Jungvögel großziehen.
Bereits letztes Jahr haben wir an der March ein Brutfloß für Flussseeschwalben gebaut. Und das Projekt war mit Erfolg gekrönt: Flussseeschwalben-Paare haben auf dem Brutfloß gebrütet und einige Küken aufgezogen.
Für alle Interessierten, die sich ebenfalls für den Erhalt der Flussseeschwalben einsetzen wollen, stellen wir eine Bauanleitung unseres Floßes zur Verfügung. Als Gewässer sind dafür zum Beispiel Schotterteiche und größere Fischteiche geeignet. Aber Achtung: Bitte vorher unbedingt mit den Besitzer:innen der Gewässer abklären, ob ein Brutfloß erwünscht ist.
Im Video aus dem letzten Jahr kann man unseren Brutfloß-Bau verfolgen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF fordert Schutzpaket für heimische Flüsse: Flusspegel auf bisher tiefstem Stand
Juli-Abflüsse an 90 Prozent der Pegel-Messstellen sehr niedrig – Burgenland, Vorarlberg und Niederösterreich besonders betroffen – WWF fordert mehr Gewässerschutz und Renaturierung
Toni Innauer wirbt für den Lech als „Fluss des Jahres“
Tiroler Wildfluss steht beim österreichweiten WWF-Voting zur Wahl – Olympiasieger mobilisiert für den Schutz der letzten naturnahen Flusslandschaften
Klimakrise als Brandbeschleuniger: WWF fordert mehr Tempo bei Waldumbau
Klimakrise erhöht Waldbrandgefahr in Österreich dramatisch – Monokulturen besonders anfällig – WWF fordert Stärkung der Wasserspeicher-Funktion naturnaher Wälder durch “Schwammwald-Offensive”
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe













