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WWF-Erfolg: Kameras filmen Tiger in Myanmar
Gute Nachrichten aus Myanmar: Erstmals seit 5 Jahren konnte in der Region Nagaland wieder ein Tiger nachgewiesen werden. Die Sichtung ist etwas Besonderes, denn Schätzungen zufolge leben in ganz Myanmar nur noch rund 22 wildlebende Tiger. Möglich wurde dieser Erfolg durch ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen zunächst 10 Kameras installiert wurden. Nachdem diese rasch vielversprechende Ergebnisse lieferten, folgte die Aufstellung weiterer 43 Kameras.
Mittlerweile konnten so über 30 Säugetierarten dokumentiert werden. Besonders beeindruckend ist die Vielfalt an Katzenarten, die neben dem Tiger vor die Linse laufen: Leopard, Nebelparder, Asiatische Goldkatze, Marmorkatze und Bengalkatze wurden regelmäßig gesichtet. Sogar ein Schwarzer Panther, also ein Leopard mit schwarzer Pigmentierung des Fells, wurde aufgenommen – ein äußerst seltener Anblick. Mit den neu installierten Kameras hoffen die Forschenden nun außerdem, auch einen Schneeleoparden nachweisen zu können.
Damit das regionale Ökosystem und insbesondere die Tiger langfristig geschützt werden können, braucht es jedoch weitere Maßnahmen. Der WWF setzt sich daher unter anderem vehement gegen Tigerwilderei in ganz Asien ein. Auch in Myanmar müssen Wilderei, illegaler Wildtierhandel und die entsprechenden Handelsrouten genauer untersucht und verstanden werden. Nur so besteht die Chance, die letzten Tiger zu retten.
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