Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben
WWF-Erfolg: Kleiner Leopard in Armenien geboren
Bewegende Nachrichten aus Armenien: Zum allerersten Mal wurde dort die Geburt eines persischen Leoparden offiziell registriert! Gemeinsam mit seiner Mutter erkundet das Jungtier nun das Gelände des Schutzgebietes Zangezur-Biosphären-Komplex. Auf Bildern von Wildtierkameras ist die kleine Familie zu erkennen – trotz der guten Tarnung in der Landschaft.
Die Geburt des Leoparden ist das Ergebnis von über 20 Jahren intensiver Arbeit zur Wiederherstellung der Population in der Region. Denn persische Leoparden sind extrem selten: Nur mehr 40 bis 60 Tiere dürften mittlerweile im Kaukasus leben. Zwischen den einzelnen Tieren gibt es kaum Kontakt und der Nachwuchs bleibt deshalb häufig aus. Der WWF arbeitet daran, dass die Tiere wieder wandern und Partner finden, Populationen gründen und neue Nahrungsquellen erschließen können. Und wie sich durch die Geburt des Leoparden zeigt – mit Erfolg!
Auch aus der armenischen Provinz Tavush gibt es Erfreuliches zu berichten: Der männliche Leopard Aren, der 2020 nach dem Verlust einer Vorderpfote als verschollen galt, wurde wieder gesichtet. Rund 150 Kilometer von seinem letzten bekannten Aufenthaltsort entfernt wurde er nun von Wildtierkameras festgehalten. Und auch über die Landesgrenzen hinweg gibt es gute Nachrichten: In Aserbaidschan wurden in der Zangezur-Region gleich sieben Leoparden dokumentiert – darunter zwei Weibchen und fünf Jungtiere. Seit Beginn des WWF-Monitorings im Jahr 2002 ist dies der bislang deutlichste Beweis für den Erfolg der Schutzmaßnahmen und das stabile Wachstum der Population. Ein echter Hoffnungsschimmer für den persischen Leoparden – und ein großer Antrieb für unsere Arbeit!
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