Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
WWF-Erfolg: Kleiner Leopard in Armenien geboren
Bewegende Nachrichten aus Armenien: Zum allerersten Mal wurde dort die Geburt eines persischen Leoparden offiziell registriert! Gemeinsam mit seiner Mutter erkundet das Jungtier nun das Gelände des Schutzgebietes Zangezur-Biosphären-Komplex. Auf Bildern von Wildtierkameras ist die kleine Familie zu erkennen – trotz der guten Tarnung in der Landschaft.
Die Geburt des Leoparden ist das Ergebnis von über 20 Jahren intensiver Arbeit zur Wiederherstellung der Population in der Region. Denn persische Leoparden sind extrem selten: Nur mehr 40 bis 60 Tiere dürften mittlerweile im Kaukasus leben. Zwischen den einzelnen Tieren gibt es kaum Kontakt und der Nachwuchs bleibt deshalb häufig aus. Der WWF arbeitet daran, dass die Tiere wieder wandern und Partner finden, Populationen gründen und neue Nahrungsquellen erschließen können. Und wie sich durch die Geburt des Leoparden zeigt – mit Erfolg!
Auch aus der armenischen Provinz Tavush gibt es Erfreuliches zu berichten: Der männliche Leopard Aren, der 2020 nach dem Verlust einer Vorderpfote als verschollen galt, wurde wieder gesichtet. Rund 150 Kilometer von seinem letzten bekannten Aufenthaltsort entfernt wurde er nun von Wildtierkameras festgehalten. Und auch über die Landesgrenzen hinweg gibt es gute Nachrichten: In Aserbaidschan wurden in der Zangezur-Region gleich sieben Leoparden dokumentiert – darunter zwei Weibchen und fünf Jungtiere. Seit Beginn des WWF-Monitorings im Jahr 2002 ist dies der bislang deutlichste Beweis für den Erfolg der Schutzmaßnahmen und das stabile Wachstum der Population. Ein echter Hoffnungsschimmer für den persischen Leoparden – und ein großer Antrieb für unsere Arbeit!
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert
WWF kritisiert Abschuss-Bilanz 2025: Alle zwei Wochen ein toter Wolf
25 Tötungen im Vorjahr, sieben weitere 2026 – Österreich schießt im mehrjährigen Vergleich sogar fünf Mal mehr als Deutschland – WWF fordert Kurswechsel
Frühes Zeichen des Frühlings: erster Weißstorch des Jahres in Marchegg
Im WWF-Reservat hat die Storchen-Saison begonnen – 2025 gutes Jahr für den Storchen-Bestand – Weitere Rückkehrer werden in den kommenden Wochen erwartet
20 Jahre WWF Earth Hour: Weltweit gehen am 28. März die Lichter aus
Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf













