Studie der Uni Graz zeigt steigende Kosten des Nicht-Handelns – WWF fordert verbindliche Klimaziele, Abbau klimaschädlicher Förderungen und mehr natürlichen Schutz vor Extremwetter
WWF-Erfolg: Zahl der Jaguare im atlantischen Regenwald stabil
Der atlantische Regenwald ist eine wahre Schatzkammer der Artenvielfalt. Er erstreckt sich entlang der Ostküste Brasiliens bis nach Paraguay und Argentinien. Auch der Jaguar ist hier zu Hause. Zu der besonders gefährdeten Großkatze gibt es nun großartige Neuigkeiten: Die Jaguar-Population im atlantischen Regenwald ist seit 6 Jahren stabil! Maximal 122 Jaguare gibt es in dem Gebiet noch.
Das zeigen Ergebnisse von Erhebungen, die seit 20 Jahren regelmäßig durchgeführt werden. Zum Vergleich: Bei der ersten Erhebung 2005 wurde die Zahl auf nur 40 Jaguare geschätzt. Konkret werden die Gebiete des argentinischen Dschungels Misiones und der brasilianischen Nationalparks Iguacu und Turvo unter die Lupe genommen, die zusammen den größten noch bestehenden Rest des atlantischen Regenwaldes ausmachen. Für die Erhebungen wurden in Argentinien und Brasilien auf mehr als 580.000 Hektar insgesamt 224 Wildtierkameras aufgestellt.
Der WWF arbeitet intensiv am Schutz des Jaguars. Die Tiere leiden seit Jahrzehnten unter Wilderei und dem Verlust ihres Lebensraums. In den letzten rund 100 Jahren haben Jaguare mehr als 50% ihres Lebensraumes durch Abholzung verloren. Doch die aktuellen Zahlen zeigen: Unsere Artenschutzmaßnahmen zur Erhaltung der Art zeigen Wirkung!
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