Bundespräsident Alexander Van der Bellen ruft gemeinsam mit WWF-Geschäftsführerin Andrea Johanides zur Teilnahme an der globalen Klima- und Naturschutz-Aktion auf
WWF: Erster Schneeleopard mit GPS-Halsbandsender in Nepal
Katmandu/Nepal, 20. 12. 2013 – Zum ersten Mal in der Geschichte Nepals wurde vom WWF und der nepalesischen Regierung ein wild lebender Schneeleopard mit einem GPS-Halsbandsender ausgestattet. Die fünf Jahre alte, zwei Meter lange und 40 Kilogramm schwere Großkatze wurde im Gebiet des Achttausenders Kangchenjunga im Himalaja nach Anbringen des Senders wieder frei gelassen. Die Expedition in das Gebiet dauerte eineinhalb Monate. Der WWF unterstützte die Aktion mit seinem Fachwissen und steuerte zur Finanzierung bei. Schneeleoparden gehören zu den seltensten Großkatzen der Welt und ihr Überleben ist durch den Menschen und den Klimawandel massiv bedroht.
Zum ersten Mal wurde in Nepal bei einem Schneeleoparden Satelliten-Technologie verwendet. In den 80er- und 90er-Jahren standen Radiosender für diesen Zweck im Einsatz, die aber nur eine begrenzte Reichweite hatten. Diesmal wurden auch Wissenschaftler aus der Region einbezogen, die bereits vorher die Wanderungsrouten der Leoparden mit Kamerafallen untersuchten. „Schneeleoparden sind sehr schwer aufzuspüren in dieser für Menschen kaum zugänglichen Region. Deshalb war die Expedition eine große Herausforderung. Jetzt können wir die Spur des Leoparden auch in Gegenden verfolgen, wo der Mensch nicht mehr hinkommt“, sagte Narendra Man Babu Pradhan vom WWF Nepal.
Die Besenderung des Schneeleoparden durch den WWF Nepal ist Teil eines größeren Projekts, bei dem auch gentechnische Untersuchungen der Losung der Leoparden und Kamerafallen eingesetzt werden. Durch das Projekt sollen der Bestand an Schneeleoparden geschützt und Konflikte mit den dort lebenden Menschen minimiert werden. Insgesamt leben weniger als 20 Schneeleoparden in der Kangchenjunga-Region. Der WWF will im Rahmen des laufenden Projekts demnächst noch weitere drei Leoparden besendern.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231, Email: franko.petri@wwf.at. Aktuelle Fotos zum Download unter www.wwf.at/presse.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Klimaschutz-Monitor: Schlechte Klimapolitik wird zum Milliardenrisiko
Analyse nach erstem Jahr der Dreier-Koalition zeigt große Defizite – Bundesregierung verspielt Erreichen der Klimaziele und erzeugt Milliardenrisiken für Budget – WWF fordert Kurskorrektur
Bundesregierung: Erstes Bodenschutz-Zeugnis zeigt große Defizite
WWF-Bodenschutz-Monitor 2026 veröffentlicht: Ein Jahr nach Regierungsstart prägen Stillstand und Rückschritte die Bodenpolitik – Widmungsabgabe als positive Ausnahme
Video: Animation zeigt Klimarisiken im Kaunertal
Eine ZDF-Animation zeigt, was passieren könnte, wenn ein Felssturz den Gepatsch-Stausee trifft.
Notruf vom Nordpol: WWF warnt vor zunehmenden Gefahren für die arktische Tierwelt
Eisbären, Walrosse und Ringelrobben leiden unter Klimakrise und Öl-Industrie – WWF fordert konsequenten Ausstieg aus fossiler Energie und wirksam geschützte Rückzugsräume
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Seltene Neuigkeiten aus dem Virunga-Nationalpark: Gorillaweibchen Mafuko hat Zwillinge bekommen!
„Achtung Gefahr“: WWF protestiert mit 20-Meter-Banner gegen Kaunertal-Ausbau
Massive Gefahren für Bevölkerung und Natur weiterhin ungeklärt – UVP-Unterlagen „skandalös unvollständig“ – WWF macht mit Riesen-Banner auf Sicherheitsrisiken aufmerksam
Nach Massen-Fischsterben: WWF fordert Wasser-Rettungspaket für Untere Lobau
Naturschutzorganisation: Langjähriger Wassermangel wirkt sich in niederschlagsarmen und kälteren Wintern besonders fatal für Fische aus – Stadt Wien sollte rasch mit Gegenmaßnahmen starten
WWF-Erfolg: Wisente erfolgreich im Kaukasus ausgewildert
Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.













