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WWF kritisiert Blockade der Industriellenvereinigung bei wirksamer Klimapolitik
21. August 2026 – Nach einem Sommer mit extremen Belastungen durch die Klimakrise kritisiert der WWF die jahrelange Blockade wirksamer Klima- und Energiepolitik durch die Industriellenvereinigung (IV) scharf: „Dass beim Schutz unserer Lebensgrundlagen kein Konsens möglich ist, ist nicht nur ein Armutszeugnis, sondern steht sinnbildlich für eine Politik, die die extremen Belastungen für Menschen und Natur auf die leichte Schulter nimmt. Wer nach diesem Extremsommer die Dringlichkeit des Klimaschutzes noch immer nicht begriffen hat, ignoriert das Leid der Bevölkerung und zukünftiger Generationen“, sagt WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer.
Ein Großteil der österreichischen Industrie hat die Dringlichkeit erkannt und ist bereits am Weg der Dekarbonisierung und Transformation. Viele Unternehmen investieren in klimafreundliche Technologien und arbeiten an einer zukunftsfähigen, wettbewerbsfähigen Produktion. Blockiert wird dieser notwendige Wandel von fossilen Hardlinern innerhalb der IV, die weiterhin an überholten Geschäftsmodellen festhalten und wirksame politische Rahmenbedingungen verhindern. „Es ist an der Zeit, dass sich die ÖVP nicht länger von fossilen Blockierern auf der Nase herumtanzen lässt. Ein progressiver Weg Richtung Klimaneutralität 2040 braucht klare Rahmenbedingungen – allen voran ein wirksames Klimagesetz. Stattdessen blockiert die IV seit Jahren und verhindert damit wichtige Investitionen und jene Vorreiterrolle, die Österreich längst haben könnte“, kritisiert Auer.
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