Tiere wie die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai werden zukünftig besser geschützt. Die Entscheidung fiel auf der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten.
WWF-Seeadler „Nestor“ lebt: Ältester bekannter Seeadler Österreichs gesichtet
15 Jahre nach seiner Beringung durch den WWF ist der Seeadler „Nestor“ kürzlich wieder im Burgenland gesichtet worden. Damit gilt dieser Greifvogel derzeit als der älteste bekannte Seeadler in Österreich. „Das ist eine kleine Sensation. Gerade weil viele Jungtiere die ersten Jahre nicht überleben, ist ein so alter Seeadler besonders wichtig für die Population. Deshalb heißt er Nestor – nach einem alten und weisen Berater aus der griechischen Mythologie”, sagt WWF-Experte Christian Pichler. Derzeit leben dank intensiver Artenschutz-Arbeit rund 90 Seeadler-Paare in Österreich, vor rund 25 Jahren war die Art hier noch verschwunden.
Seeadler „Nestor“ brütet derzeit im Bezirk Neusiedl im Burgenland. Zwar können Seeadler ein Alter von bis zu 30 Jahren erreichen, doch gilt der im Mai 2011 als Jungtier in Niederösterreich beringte Nestor mit seinen 15 Jahren aktuell als der älteste bekannte heimische Seeadler. Der WWF fordert daher einen konsequenteren Schutz ihrer Brutgebiete und Lebensräume in Auwäldern und entlang großer Gewässer. „Neben dem Verlust der Lebensräume ist vor allem die illegale Verfolgung eine der größten Gefahren“, sagt WWF-Experte Pichler.
In der aktuellen Brutzeit reagieren Seeadler besonders empfindlich auf Störungen im Umfeld ihrer Horste. Schon geringe Eingriffe – etwa durch Forstarbeiten während der Brutsaison – können dazu führen, dass die Altvögel den Horst verlassen und die Jungen hilflos zurückbleiben. Laut WWF ist es daher besonders wichtig, die Tiere in dieser sensiblen Phase konsequent zu schützen. Nur so kann sich die noch relativ junge Population in Österreich langfristig stabil entwickeln.
News
Aktuelle Beiträge
WWF an Bundesregierung: Verzicht auf Energiesparen verschärft Energiekrise
Anhaltendes Verweigern wirksamer Energiespar-Maßnahmen und Kampagnen erhöht Risiko von Versorgungsengpässen – Umdenken der Politik gefordert
Neue WWF-Umfrage zeigt große Unterstützung für Renaturierung in Österreich
76 Prozent halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig – Mehrheit fordert Kanzler-Einsatz für Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Bauarbeiten für Lobau-Autobahn gestartet – WWF kritisiert sündteuren Irrweg
Umweltrisiken und Milliardenkosten sprechen eindeutig gegen neue S1-Autobahn – WWF fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs und flächensparende Raumplanung
Drama um Buckelwal „Timmy“: WWF warnt vor steigenden Gefahren für Wale weltweit
Wachsender Unterwasserlärm, Schiffsverkehr und Folgen der Klimakrise bringen Wale weltweit unter Druck – WWF fordert verstärkten Schutz, um Risiko für Strandungen zu reduzieren
WWF und VCÖ: Rund 17.000 Hasen jährlich Opfer des Straßenverkehrs
Straßennetz wird zur tödlichen Falle – Zerschneidung der Lebensräume nimmt zu – WWF und VCÖ fordern Stopp der Naturzerstörung
WWF-Erfolg: Comeback der Spitzmaulnashörner in Südafrika
Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
WWF: Neues Gesetz bedroht Österreichs letzte intakte Flüsse
Naturschutzorganisation warnt vor „Freibrief für Flussverbauung“ durch EABG – Geplantes Aufweichen des Gewässerschutzes geht weit über EU-Vorgaben hinaus – WWF fordert deutliche Verbesserungen
20 Jahre WWF Earth Hour: Licht aus gegen Energieverschwendung
Jubiläum für eine der größten Klima- und Naturschutz-Aktionen – Berühmte Wahrzeichen, Städte und Gemeinden machen mit – Bundespräsident Van der Bellen unterstützt Aktion in Österreich










