Extrem seltene Sichtung in Nordchina: Eine Amur-Tigerin streift dort mit gleich 5 Jungtieren durch die Wälder.
WWF startet Facebook-Kampagne “Klima-Engerl”
Wien, Mittwoch, 24. 11. 2010 – In fünf Tagen startet die Weltklimakonferenz in Cancun in Mexiko. Die Hoffnung ist leider gering, dass die Entscheidungsträger dort die längst fällige Lösung für das globale Klimaproblem finden. Deshalb ruft die Umweltorganisation WWF die Österreicher auf, selbst für den Klimaschutz aktiv zu werden und startet heute eine Facebook-Kampagne für die Weihnachtszeit 2010: Wer auf der Facebook-Seite des WWF Österreich sein Profilbild mit einem Heiligenschein oder Engelsflügeln verändert und dies auch mit seinen Freunden teilt, wird zum „Klima-Engerl“.
Alle Engerl bekommen ab 1. Dezember bis zum Weihnachtsabend täglich einen Adventtipp auf Facebook gepostet. Die täglichen Tipps schützen nicht nur das Klima sondern entlasten auch das Geldbörsel – so wird es für die „Engerl“ ganz einfach, ein klimafreundliches Leben zu führen. „Leider erwartet niemand auf der Weltklimakonferenz in Cancun den großen Durchbruch. Wenn die Staats- und Regierungschefs dieser Welt versagen, kann in unserer Kampagne jeder Einzelne selbst durch seine Handlungen aktiv zum Klimaschutz beitragen“, so WWF-Sprecherin Elke Mühlbachler.
Mit der aktuellen Facebook-Kampagne auf www.facebook.com/WWFOesterreich kann jeder User ganz einfach sein Profilbild verschönern und wird damit zum „Klima-Engerl“. Sobald das Profilbild verändert wurde, sehen alle befreundeten Facebook-User dies auf ihrer Pinnwand und werden dadurch animiert, selbst auch spielerisch aktiv zu werden. Ziel des WWF ist es möglichst viele User auf Facebook zu „Klima-Engerln“ und die Adventszeit 2010 zu einem bewussten Monat für den Klimaschutz zu machen.

Begleitend dazu können alle Österreicher auf der Website www.klimaengerl.at noch gratis E-Cards an ihre Freunde verschicken. Auf dieser Website finden sich auch weitere nützliche Tipps für einen klimafreundlichen Alltag: Hier erfahren alle Interessierten zum Beispiel, worauf sie beim Kauf von neuen Geräten achten sollen, was gerade für die Auswahl möglicher Weihnachtsgeschenke recht hilfreich sein kann. Außerdem sind hier die Folgen des Klimawandels oder auch die Forderungen des WWF an die österreichische Bundesregierung nachzulesen.
Viele Partner und Freunde des WWF unterstützen diese Kampagne: Zahlreiche namhafte Firmen wie IKEA, dm, Allianz, tele.ring und Honda als auch Prominente wie Barbara Stöckl, Manuel Ortega, Chris Lohner, Marika Lichter oder Werner Brix beteiligen sich, um den Gedanken der Aktion „Klima-Engerl“ weiter verbreiten zu helfen. Die Aktion läuft einen Monat lang vom 24. November bis zum 24. Dezember 2010.
Weitere Informationen:
Stefan Thiemer, WWF Presseassistenz
Tel. 01-48817-239, Email: stefan.thiemer@wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Neuer IPBES-Bericht sollte Weckruf für Politik und Wirtschaft sein
Report zeigt wirtschaftliche Risiken des Verlusts von Arten und Ökosystemen – WWF fordert Gegensteuern – „Wer ohne Rücksicht auf planetare Grenzen wirtschaftet, sägt am eigenen Ast“
WWF renaturiert einen der längsten natürlichen Flussabschnitte Österreichs
Naturschutzorganisation bereitet Abbruch von zwei Dämmen vor und vernetzt 57 Flusskilometer – Radlbach und Lieser damit für Fischarten wieder verbunden
Neue Petition: Umwelt-Allianz warnt vor Kahlschlag im EU-Naturschutz
WWF: Sauberes Wasser, geschützte Arten und Naturschätze durch EU-Pläne massiv bedroht – Über 50 Umweltverbände mobilisieren gegen Angriffe
WWF-Erfolg: Wisente erfolgreich im Kaukasus ausgewildert
Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
WWF-Auswilderungsprojekt: Tiroler Wisent-Kuh „Ina” erfolgreich im Kaukasus freigelassen
Naturschutzorganisation siedelt Wildrinder in ihrer Heimat Aserbaidschan an – Kuh „Ina” aus Innsbruck ist eines von 18 Tieren – WWF: „Paradebeispiel für internationalen Artenschutz”
Stromanbieter-Check: TIWAG fällt bei Stromanbieter-Check durch
129 heimische Stromanbieter von WWF und GLOBAL 2000 analysiert – TIWAG aufgrund von mangelnder Transparenz und fehlender naturverträglicher Strategie nur auf Platz 116
Stromanbieter-Check: Wenige Vorreiter, viel Intransparenz
WWF und GLOBAL 2000 analysieren 129 heimische Stromanbieter: Nur drei Vorreiter gekürt, schlechtes Zeugnis für viele Landesenergieversorger
Tiwag-Talschaftsverträge: WWF fordert Reformen statt heimlicher Absprachen
Geheime Vereinbarungen erst nach Gerichtsbeschluss offengelegt – WWF fordert volle Transparenz, unabhängige Kontrolle und neue Spielregeln für künftige Verträge












