Aufnahmen von Wildtierkameras zeigen, wie thailändische Tigerfamilien durch die Wälder streifen. Und auch Zahlen bestätigen, dass sich die dortigen Tigerbestände erholen – in Thailand ist er seit 2024 um 16% angestiegen.
WWF unterstützt Klima-Initiative des Bundespräsidenten
Wien, am 23.11.2018 – Die aktuelle Initiative von Bundespräsident Alexander Van der Bellen vor der Welt-Klimakonferenz ist ein positives Signal, dem im Dezember in Katowice konkrete Schritte folgen müssen. "„Die Klimakatastrophe hat immer schlimmere Folgen für Mensch und Natur. Daher muss die Politik endlich vom Reden ins Handeln kommen und den Ausstieg aus fossilen Energien deutlich beschleunigen. Das Pariser Klimaschutzabkommen muss endlich mit Leben erfüllt werden“", fordert Hanna Simons, Leiterin Natur- und Umweltschutz beim WWF. Das Steuersystem gehört überall konsequent ökologisiert. Umweltschädliche Subventionen müssen der Vergangenheit angehören. Parallel dazu braucht es konkrete Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und für einen naturverträglichen Ausbau Erneuerbarer Energien. „Nicht nur weltweit, sondern auch in Österreich gibt es viel zu tun. Um als EU-Ratsvorsitzland glaubwürdig zu sein, müsste die Bundesregierung auch ihre Hausaufgaben deutlich ambitionierter und besser umsetzen.“
Die präsidentielle Erklärung hält richtigerweise fest, dass die bisherigen Ziele und Maßnahmen nicht ausreichen, um das Pariser Klimaschutzabkommen zu erfüllen. „Wir haben nicht mehr viel Zeit, um die Trendwende zu schaffen und den globalen Temperaturanstieg deutlich zu begrenzen“, verlangt Simons mehr Tempo von der Politik. Denn global müssen bis spätestens 2050 die Netto-Emissionen auf null gesenkt werden. Gerade entwickelte Industrienationen sollten vorangehen und dieses Ziel deutlich früher schaffen. In diesem Sinne appelliert der WWF an die Bundesregierung, die EU-Klimaschutzagenda aktiv voranzutreiben und auf allen Ebenen für ambitioniertere Ziele und Maßnahmen einzutreten: „Als Ratsvorsitzland muss Österreich die internationalen Vorreiterländer aktiv unterstützen. Moderieren und Inszenieren reicht nicht“, bekräftigt Hanna Simons die WWF-Position.
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