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Letzte Chance für das Saola in Vietnam

Neue Reservate für das fast ausgestorbene vietnamesische Wildrind

  • Saola/Hanoi - Vietnam
In Vietnam wird gerade die Schaffung eines fast 3000 km2 großen Schutzgebietes festgelegt, damit das erst vor 15 Jahren entdeckte Saola, das seltene vietnamesische Waldrind, überleben kann. Dieses Schutzgebiet reicht von der vietnamesischen Küste bis hin zur laotischen Grenze.
 
Das Gebiet der zentralen Annamiten zeigt eine große Fülle an endemischen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wie Annamiten-Muntjak, Rotschenkel-Kleideraffe und Weißwangen–Schopfgibbon und viele andere neue und noch zu beschreibende Arten.

Die größte Gefahr für das Aussterben des Saola  ist weiterhin die Bejagung durch die Nachfrage an Wildfleisch in den Städten.


Vom WWF durchgeführte Untersuchungen belegen eine rasante Dezimierung der Saola-Population durch die Mitte der 90-er Jahre eingeführten Schlingenfallen. Die jetzt unterzeichneten verbindlichen Übereinkünfte stellen einen ersten entscheidenden Schritt in Richtung des Schutzes des Saola dar.

Das Saola (Pseudoryx nghetinhensis)
  wurde 1992 von einem Wissenschaftern des WWF und dem vietnamesischen Forstwirtschaftsministerium entdeckt.

Das Vorkommen der Saola beschränkt sich auf die Bergregionen der Annamiten in Vietnam und Laos. Die globale Population wird auf kaum mehr als 250 Individuen geschätzt. Der WWF arbeitet seit 2001 in den zentralen Annamiten. Im Lauf der letzten drei Jahre versuchte der WWF durch Zusammenarbeit mit Provinzbehörden und mit Unterstützung von USAID, Weltbank, USFWS, der MacArthur Foundation und vielen anderen, den Schutz der Saola-Population mit einem Mix aus Forschung, Gemeinde basierendem Waldmanagement, Rangerförderungen und strengerer Strafverfolgung sicherzustellen.

Internet:
www.panda.org/greatermekong
www.huegreencorridor.org
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