Rahmenbedingungen für Klimaneutralität 2040 längst überfällig – Industriellenvereinigung verhindert zahlreiche Energiegesetze und schadet sich selbst
100.000 Unterschriften gegen den Ausbau Kraftwerk Kaunertal!
Über 20 Organisationen, Vereine und Bürger:inneninitiativen haben sich am Donnerstag mit uns in Innsbruck versammelt, um stellvertretend für die 100.000 Unterschriften den Stopp des Projekts zu fordern – darunter auch GLOBAL 2000, der Verein “WET – Wildwasser erhalten Tirol” sowie die Bürger:inneninitiativen Lebenswertes Kaunertal, Einzigartiges Platzertal und Unser Wasser. Mit dabei war außerdem ein riesige Rolle mit den Namen der Personen, die unsere Petition unterzeichnet haben. Doch unser Kampf gegen das Mega-Kraftwerksprojekt geht weiter: Auch weiterhin kann man die Petition „Stopp den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal“ unterzeichnen!
Der Ausbau des Kraftwerks Kaunertal bedroht nicht nur wertvolle Natur, sondern auch die Lebensgrundlage der einheimischen Bevölkerung. Er ist veraltet und gefährlich – außerdem gibt es bessere Alternativen. Es ist Zeit, dass der Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle dieses Projekt endgültig stoppt.
Denn aus dem Ötztal würden bis zu 80% des Flusswassers abgeleitet werden und das Moor-Feuchtgebiet im Platzertal würde in einem Stausee versinken – eine der größten Moorzerstörungen Mitteleuropas. Sechs Schutzgebiete, 20 Gemeinden und vier Talschaften wären vom Ausbau betroffen. Das Mega-Projekt „Ausbau Kraftwerk Kaunertal“ ist ein alpenweites Negativbeispiel, das nicht mehr zeitgemäß ist. Für eine naturverträgliche Energiewende gibt es bessere Alternativen. Helfen auch Sie mit, die letzten intakten Naturschätze der Ötztaler Alpen zu bewahren und unterschreiben Sie unsere Petition Stopp Ausbau Kraftwerk Kaunertal!
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Trockenheit in Österreich: WWF fordert Schutz des Platzertal-Moors als wichtigen Wasserspeicher
Feuchtgebiete in der Klimakrise immer wichtiger – Kraftwerkspläne bedrohen einzigartiges, hochalpines Moor – WWF fordert Schutz intakter Moore für wertvollen Wasserrückhalt
WWF-Ranking: Kein Bundesland schützt Böden ausreichend
Naturschutzorganisation analysiert Bodenpolitik der Bundesländer – Salzburg an der Spitze, aber nur „lückenhaft“ – Kärnten und Oberösterreich Schlusslichter – Mehr als die Hälfte der 99 Teilbewertungen im neuen WWF-Bodenreport kritisch oder ungenügend
Countdown für Renaturierungspläne: WWF fordert rasche Fertigstellung und Veröffentlichung
Zwei Wochen vor EU-Deadline noch immer kein Gesamtentwurf vorliegend – Historische Dürre zeigt Notwendigkeit von Renaturierung – Umweltminister und Bundesländer in der Pflicht
Klimakrise trifft verbaute Flüsse besonders hart: WWF fordert Renaturierung zum Schutz seltener Huchen
Fehlender Wasserrückhalt verschärft Austrocknung – Kleinwasserkraftwerke behindern Fischwanderung – WWF fordert mehr Renaturierung zum Erhalt der gefährdeten Huchen in der Pielach
WWF-Erfolg: 20 Sambars in thailändischem Nationalpark freigelassen
20 Tiere, ein Nationalpark und ein großes Ziel: Die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Im Nationalpark Mae Wong wurden erfolgreich Sambars freigelassen.
WWF und ÖKOBÜRO gewinnen Artenschutzverfahren am Verwaltungsgerichtshof
Höchstgericht bestätigt fehlende Rechtskonformität von Abschuss-Verordnungen für geschützte Tierarten – Ende der pauschalen Tötungen gefordert
WWF: Klimakrise stellt Budget auf Belastungsprobe
Folgen der Klimakrise sorgen für Schäden in Millionenhöhe – Umweltschutzorganisation fordert konsequenten Klimaschutz und wirksame Klimawandelanpassung statt reiner Symptombekämpfung
Elefanten in der Klimakrise: WWF warnt vor “gefährlichem Cocktail” für Dickhäuter
Dürre, Hitze und extreme Niederschläge verändern den Lebensraum von Elefanten massiv – Suche nach Wasser und Futter zunehmend erschwert – WWF fordert verstärkte Schutzmaßnahmen












