Neue Studie bestätigt positive Effekte von Biberdämmen: Durch Biber geschaffene Feuchtgebiete speichern große Mengen an Kohlenstoff – WWF fordert mehr Raum für den Biber
22.000 österreichische Stimmen fahren nach Kopenhagen
Wien/Kopenhagen, 10. Dezember 2009 – Ein dreiköpfiges Team des WWF Österreich wird am Samstag für eine Woche zur Klimakonferenz nach Kopenhagen fahren. Sie werden dort eine Dreifachübergabe der 22.000 Stimmen durchführen, die in fünf Wochen in Österreich von Klimaschützern gesammelt wurden. Die Stimmen sind Teil von Millionen Stimmen aus der ganzen Welt, die den Prozess für ein verbindliches weltweites Klimaschutzabkommen unterstützen sollen. Die Stimmen aus Österreich werden an die internationalen Schicksalsträger von 192 Staaten, an Umweltminister Berlakovich und als Festplatte in Form eines silbernen Globus an das dänische Nationalmuseum übergeben. „Damit sind die Menschen, die sich an der ersten weltweiten Volksabstimmung für das Weltklima beteiligten, als Hoffnungsträger für eine nachhaltigere Welt verewigt“, kündigt WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger an.
Der „Orb“ ist eine Festplatte in Form eines Globus, auf der der heutige Wissensstand zum Klimawandel sowie Millionen Namen, Stimmen und Bilder von Klimaschützern gespeichert sind. Eine identische Kopie wird künftig als Erinnerung und Mahnmal der Hoffnung der jetzigen Generation für die Zukunft im Nationalmuseum von Dänemark zu sehen sein. Der originale „Orb“ wird am 16. Dezember den Repräsentanten der führenden Staats- und Regierungschefs der Welt in einer feierlichen Zeremonie übergeben. Die Übergabe erfolgt nach einer Prozession von Tausenden Kindern mit Laternen. Anschließend werden in Kopenhagen die Lichter für eine Stunde als Zeichen der Solidarität ausgeschaltet. Teil der WWF-Aktion ist auch die dänische Klima- und Energieministerin, Vorsitzende der UN-Klimakonferenz und designierte EU-Kommissarin Connie Hedegaard.
Am 17. Dezember wird die österreichische Delegation, bestehend aus den WWF-Experten Kathrin Hebel, Markus Niedermair und Franko Petri, die österreichischen knapp 22.000 Stimmen an Minister Niki Berlakovich übergeben. Die 22.000 Klimaschützer aus Österreich sollen Berlakovich an seine globale Mission erinnern und dass auch Österreich seinen Beitrag gegen den Klimawandel leisten muss.
Die WWF-Delegation informiert täglich in Form eines Blogs von den Ereignissen in Kopenhagen unter www.wwf.at und blogs.wwf.at. Auch der Video-Blog der internationalen WWF-Delegation wird täglich aktualisiert: http://cop15.panda.org/.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien WWF Österreich, Tel. 01-48817-231, Email: franko.petri@wwf.at, Website: www.voteearth.at, www.wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Besserer Schutz für wandernde Tierarten
Tiere wie die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai werden zukünftig besser geschützt. Die Entscheidung fiel auf der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten.
WWF an Bundesregierung: Verzicht auf Energiesparen verschärft Energiekrise
Anhaltendes Verweigern wirksamer Energiespar-Maßnahmen und Kampagnen erhöht Risiko von Versorgungsengpässen – Umdenken der Politik gefordert
Neue WWF-Umfrage zeigt große Unterstützung für Renaturierung in Österreich
76 Prozent halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig – Mehrheit fordert Kanzler-Einsatz für Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Bauarbeiten für Lobau-Autobahn gestartet – WWF kritisiert sündteuren Irrweg
Umweltrisiken und Milliardenkosten sprechen eindeutig gegen neue S1-Autobahn – WWF fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs und flächensparende Raumplanung
Drama um Buckelwal „Timmy“: WWF warnt vor steigenden Gefahren für Wale weltweit
Wachsender Unterwasserlärm, Schiffsverkehr und Folgen der Klimakrise bringen Wale weltweit unter Druck – WWF fordert verstärkten Schutz, um Risiko für Strandungen zu reduzieren
WWF und VCÖ: Rund 17.000 Hasen jährlich Opfer des Straßenverkehrs
Straßennetz wird zur tödlichen Falle – Zerschneidung der Lebensräume nimmt zu – WWF und VCÖ fordern Stopp der Naturzerstörung
WWF-Erfolg: Comeback der Spitzmaulnashörner in Südafrika
Hoffnung für eine stark bedrohte Art: Durch Schutzmaßnahmen leben wieder 6.487 Spitzmaulnashörner in Südafrika. Vor allem Lebensraumverlust und Wilderei sind eine große Gefahr.
WWF: Neues Gesetz bedroht Österreichs letzte intakte Flüsse
Naturschutzorganisation warnt vor „Freibrief für Flussverbauung“ durch EABG – Geplantes Aufweichen des Gewässerschutzes geht weit über EU-Vorgaben hinaus – WWF fordert deutliche Verbesserungen













