Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
Ab Jänner: Pfanner produziert ersten klimafreundlichen Apfelsaft
Ab sofort bietet der bekannte Getränkehersteller Pfanner den ersten klimafreundlichen Apfelsaft Österreichs. Seit Jänner dieses Jahres steht das umweltverträgliche Getränk in den Regalen der heimischen Supermärkte. Pfanner engagiert sich über dieses Produkt hinaus nun auch aktiv für den Klimaschutz. Seit Jänner 2009 ist die Firma Pfanner Mitglied der WWF Climate Group und erweitert den Kreis der klimafreundlichen Unternehmen Österreichs.

In den kommenden drei Jahren will Pfanner 15 Prozent des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes durch klimafreundliche Maßnahmen im eigenen Unternehmen einsparen. Neben Pfanner sind auch IKEA, die Allianz Versicherung und Fronius Mitglieder der WWF Climate Group. „Umweltschutz und Klimaschutz sind zwei Seiten derselben Medaille – das erkennen immer mehr Unternehmen“, betont WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger und freut sich über die Vergrößerung der WWF Climate Group durch den Getränkehersteller.
Aktiver Klimaschutz beginnt schon beim Griff ins Einkaufsregal. Dabei spielt es eine große Rolle, woher das angebotene Produkt stammt. Waren, die regional und saisonal produziert werden, sind klimafreundlich. Produkte, die eingeflogen werden müssen, haben allein durch den Transport im Flugzeug bereits einen enormen CO2-Ausstoß verursacht. Der Fruchtsafthersteller Pfanner hat seine Verantwortung bei Produktion und Angebot klimafreundlicher Produkte erkannt. Seit Beginn dieses Jahres steht der erste klimafreundliche Apfelsaft Österreichs in den Supermarktregalen. Der Apfelsaft „100% Apfel aus Österreich“ wurde aus österreichischen AMA-geprüften Äpfeln aus Österreich und in Österreich gepresst und auch abgefüllt. Der Saft wird auch nur in Österreich verkauft und hat daher auch keine weiteren Transportwege.
Für das Familienunternehmen ist dieser Beitrag zum Klimaschutz aber noch nicht ausreichend. Seit 1. Jänner 2009 ist Pfanner offiziell Mitglied der WWF Climate Group. Diese Initiative des WWF verpflichtet die Firmen zu weit reichenden Maßnahmen bei der Reduktion der schädlichen Treibhausgase. „Nachhaltiger Klimaschutz bedeutet, dass auch die Unternehmen ihre Hausaufgaben machen“, sagt Firmenchef Peter Pfanner überzeugt. „Als fortschrittlicher Betrieb sehen wir es als unsere Verantwortung, auch im eigenen Unternehmen durch entsprechende Maßnahmen CO2 einzusparen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Wir hoffen, dass die Kunden von dem Produkt genauso überzeugt sind wie wir selbst.“ Als Mitglied der WWF Climate Group hat sich Pfanner verpflichtet, in den kommenden drei Jahren 15 Prozent CO2 einzusparen und damit den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase pro Liter Endprodukt maßgeblich zu senken. Erreichen wird dies durch eine erhöhte Energieeffizienz in den Abfüllbetrieben Enns Werk II und Lauterach. Der Transport der Getränke soll verstärkt durch die Bahn erfolgen und die faire sowie biologische Produktlinie wird beibehalten. Außerdem setzt sich Pfanner zusammen mit dem WWF in konkreten Projekten – wie die Bestandssicherung der heimischen Braunbären – für die Erhaltung der Artenvielfalt Österreichs ein.
„Der Beitritt der Firma Pfanner zur WWF Climate Group als erster Getränkehersteller Österreichs ist ein Meilenstein für den Klimaschutz auf Unternehmensseite“, freut sich WWF-Geschäftsführerin Hildegard Aichberger. „Zusammen mit der Firma Pfanner wollen wir zeigen, dass ein führendes Getränkeunternehmen einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Einführung klimafreundlicher Produkte im Lebensmittelsektor leisten kann.“
Rückfragehinweis:
Produktabbildung und Fotos: www.wwf.at/presse
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231 Marie-Luise Dietrich, PR & Kommunikationsleitung, Tel. 05574-6720-105, Email: marie-luise.dietrich@pfanner.com
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen
WWF: Renaturierungsprojekte auf über 67 Kilometern im „Amazonas Europas“
WWF-Bilanz zu fünf Jahren UNESCO-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau: Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von über 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen teils abgeschlossen oder in Umsetzung – Pläne für weitere 270 Flusskilometer liegen vor
Good News: Nachwuchs in Inas ausgewilderter Bison-Herde
Vor 8 Monaten wurden die Tiroler Bison-Kuh Ina und ihre Herde nach Aserbaidschan umgesiedelt. Und das Projekt zeigt Erfolge: Die Herde hat sich gut eingelebt und es wurde sogar bereits das erste Kalb geboren.
WWF: Vorarlberg schwächt Naturschutz und Rechtssicherheit
Scharfe Kritik zum Begutachtungsende: Kontrollrechte bei Großprojekten fallen weg – Naturschutzanwaltschaft an 20 Stellen beschnitten – Schutzstreifen an naturnahen Ufern auf fünf Meter reduziert
WWF-Umfrage: Führungskräfte sehen ökologischen Umbau als Wettbewerbsvorteil
Europäische Führungskräfte befragt: 55 Prozent bewerten Folgen der EU-Deregulierung negativ oder gemischt – WWF fordert verlässliche Umweltpolitik statt Zick-Zack-Kurs
Namlosbach: WWF kritisiert irreführende Aussagen der E-Werke Reutte
Massiver Eingriff in geschützten Bach wird als ökologisch unbedenklich dargestellt – WWF kritisiert Schönfärberei und fordert Projektstopp
Artenschutzprojekt im Kaukasus erfolgreich: Herde mit Tiroler Bison-Kuh „Ina“ wächst
WWF-Auswilderungsprojekt mit europäischen Bisons zeigt Erfolge: Herde gut eingelebt, erstes Kalb geboren – Population steigt auf 90 Tiere – GPS-Sender verfolgen Bewegungen – Weitere Auswilderungen geplant
WWF-Auswertung: Tötungskontingente für über 1.000 Biber in sechs Bundesländern
WWF kritisiert EU-rechtswidrige Verordnungen und ausgehebelte Einzelfallprüfungen – Tötungen können zwei Jahrgänge von Jungtieren treffen – Vorrang für Prävention gefordert













