Zum Ende der Begutachtung: Zentrale Maßnahmen fehlen, Finanzierung ungeklärt – Weitreichende Ausnahmen bei Stadtbegrünung – WWF fordert grundlegende Überarbeitung
Sie haben abgestimmt: Größte Bausünde steht in Ohlsdorf
Knapp 18.500 Menschen haben gevotet: Das LKW-Logistikzentrum in Ohlsdorf ist die größte Bausünde des Landes! Das ergab die WWF-Abstimmung über die „Schlimmste Bausünde Österreichs“. Online konnte man über sechs Negativbeispiele für hohen Bodenverbrauch abstimmen.
Der traurige „Gewinner“ ist im oberösterreichischen Ohlsdorf zu finden. Dort mussten Bäume leider Unmengen an Beton und Schotter weichen: 2021 wurden 19 Hektar Wald gerodet, um Platz für ein riesiges Logistikzentrum zu schaffen. Bäume, Äcker und Wiesen wurden für Lagerhallen und weitläufige LKW-Parkflächen zerstört.
Das Logistikzentrum in Ohlsdorf ist ein drastisches Beispiel für verfehlte Politik beim Bodenschutz. Denn Gemeinde, Bezirkshauptmannschaft und auch die Landesregierung genehmigten diese Bausünde. Das Logistikzentrum steht somit stellvertretend für die großen Problemfelder der heimischen Bodenpolitik – von einer verfehlten Raumordnung über mangelnden Naturschutz bis hin zu zahnlosen Bodenschutz-Zielen. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt gemeinsam ein Zeichen setzten und den Bodenverbrauch stoppen: Unterschreiben Sie unsere Petition für Natur statt Beton!
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