Trockenheit bremst Stromproduktion – Energieversorgung muss klimafit und naturverträglich werden – WWF fordert Energiesparen und Vielfalt beim Ausbau Erneuerbarer Energien
April, April!
Bei der Presseaussendung „WWF: Neue Bärenhöhle im Tiroler Platzertal entdeckt“ handelte es sich um einen bereits traditionellen Aprilscherz des WWF. Wir hoffen, dass die Medien den Spaß verstehen, auch wenn sie sich den Bären aufbinden ließen. Tatsache ist jedoch, dass tatsächlich jederzeit Bären aus dem Trentino wieder nach Tirol einwandern könnten und in Tirol eine neue Heimat finden. Die Region Ötztal/Kaunertal und Platzertal ist jedenfalls für Bären aus Lebensraumsicht gut geeignet.
Definitiv kein Aprilscherz ist die ablehnende Haltung des WWF gegen die Kraftwerkspläne der TIWAG, intakte Gebirgsbäche im Ötztal durch einen 30 Kilometer langen Stollen ins Kaunertal zu leiten und einen neuen 120 Meter hohen Megadamm im Platzertal – einem bislang unverbautem Hochtal – zu errichten. Der WWF tritt für den Ausbau der Wasserkraft ein – auch in Tirol. Allerdings muss in Anbetracht des bereits enormen Verbauungsgrades der Flüsse in Österreich auf die Nutzung der letzten intakten Flüsse und Schutzgebiete Rücksicht genommen werden. „In Tirol gibt es noch genügend Potential für die Wasserkraft ohne die letzten Wildflüsse und unverbauten Täler zu verbrauchen. In diesem Zusammenhang hoffen wir, dass im Sinne der Natur die Ausbaupläne der TIWAG und die jüngsten Aussagen des Landeshauptmannes von Tirol über Ausbau der Wasserkraft um jeden Preis ebenfalls einem Aprilscherz darstellen!“
Franko Petri/Christoph Walder
Hier gehts zum Pressetext.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF fordert Schutzpaket für heimische Flüsse: Flusspegel auf bisher tiefstem Stand
Juli-Abflüsse an 90 Prozent der Pegel-Messstellen sehr niedrig – Burgenland, Vorarlberg und Niederösterreich besonders betroffen – WWF fordert mehr Gewässerschutz und Renaturierung
Toni Innauer wirbt für den Lech als „Fluss des Jahres“
Tiroler Wildfluss steht beim österreichweiten WWF-Voting zur Wahl – Olympiasieger mobilisiert für den Schutz der letzten naturnahen Flusslandschaften
Klimakrise als Brandbeschleuniger: WWF fordert mehr Tempo bei Waldumbau
Klimakrise erhöht Waldbrandgefahr in Österreich dramatisch – Monokulturen besonders anfällig – WWF fordert Stärkung der Wasserspeicher-Funktion naturnaher Wälder durch “Schwammwald-Offensive”
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe













