In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Bild der Woche: Der Anfang vom Ende der Plastikflut?
Der 2. März 2022 könnte den Anfang vom Ende der Plastikflut markieren. Denn das ist der Tag, an dem die UN-Umweltversammlung einstimmig beschlossen hat, dass die Welt einen neuen rechtsverbindlichen Vertrag über die Verschmutzung durch Plastik bekommen wird. Die konkreten Inhalte des Vertrags sollen bis Ende 2024 ausverhandelt werden. Ein mögliches Ende der Plastikflut rückt so in absehbare Nähe.
Der WWF freut sich über diese Entscheidung. Denn wir setzen uns schon seit Jahren mit einer Petition für ein globales, rechtlich bindendes Abkommen gegen die Plastikflut ein. Bisher haben schon mehr als 2,2 Millionen Menschen auf der ganzen Welt unterzeichnet.
Der klare Auftrag, ein globales Plastik-Abkommen zu verhandeln, ist ein Meilenstein für den Schutz der Umwelt, insbesondere der Meere. Denn Plastikverschmutzung ist schon jetzt eine riesige Bedrohung für unsere Meere und laut einer neuen Studie könnte sich der Plastikmüll in den Meeren bis 2050 noch vervierfachen.
Jetzt sind aber die Regierungen gefordert, das künftige Abkommen auch mit Leben zu erfüllen. Welche Elemente der Vertrag beinhalten soll, hat die UN-Resolution schon festgelegt. Eines davon ist, dass der künftige Vertrag globale Regeln und Verpflichtungen für den gesamten Lebenszyklus von Plastik vorsehen soll. Das hat der WWF auch gefordert.
Der WWF wird die Verhandlungen im Auge behalten und sich weiterhin für ein schlagkräftiges globales Plastik-Abkommen stark machen.
Unterstützen Sie uns? Sie können die Petition noch hier unterzeichnen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus













