September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
Großer Erfolg: Baby-Boom bei den Sunda-Marabus
Wäre der Montagmorgen ein Tier, dann wäre er vielleicht der Sunda-Marabu. Zerrupft und ein bisschen grantig schaut die Storchenart drein. Dabei haben die Tiere erst kürzlich einen Rekord in den Wäldern des Mekong aufgestellt: 48 Nester der Sunda-Marabus wurden dort in der kambodschanischen Provinz Kratie im Sambo Wildlife Sanctuary entdeckt. Schon seit vier Jahren gab es nicht mehr so viele Nester der gefährdeten Art, so wurden etwa im gleichen Zeitraum 2021 nur 24 Nester gezählt. Es wurden außerdem 68 erwachsene Sunda-Marabus und Küken in dem Waldhabitat von einem Forschungsteam gesichtet.
In Kambodscha gibt es laut Schätzungen nur mehr 3.000 der Tiere. Vor allem Wilderei und der Verlust von Nistplätzen sorgen dafür, dass die Population weiter schrumpft. Der WWF setzt sich gemeinsam mit dem kambodschanischen Umweltministerium für den Schutz von Vogelnestern ein. Bei dem Programm wird die lokale Bevölkerung miteinbezogen: Gemeinsam mit Ranger*innen werden regelmäßig Patrouillen durchgeführt, um die Eier in den Nestern zu schützen, bis die Küken schlüpfen. Neben Sunda-Marabus werden durch das Programm auch andere größere Vogelarten wie der Weißschulteribis und mehrere Arten von Geiern geschützt.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
„Reh umgefahren. Halb so Wild“: WWF legt Beschwerde beim Werberat ein
Naturschutzorganisation kritisiert Verharmlosung von Tierleid und fordert Rücknahme des Smile-Sujets – Werberat sollte sich als klares Signal für Werbestopp oder Sujetwechsel aussprechen
WWF kritisiert späten und lückenhaften Start des Wasser-Registers
Umweltschutzorganisation fordert raschere Umsetzung und umfangreichere Erfassung der Wassernutzung – WWF warnt vor „blinden Flecken“ im Wasserentnahme-Register
Welttierschutztag: WWF fordert Ende der Verfolgung geschützter Wildtiere
Wolfsabschüsse auf Rekordniveau, Tötungskontingente für über 1.000 Biber – WWF: Bund und Länder müssen Prävention und Artenschutz stärken
WWF zu Wolfsabschuss in Arzl: DNA-Befund weist Goldschakal nach
Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
WWF kritisiert zynische Werbung mit Tierleid: Versicherungsanbieter muss Kampagne stoppen
„Reh umgefahren – halb so wild“: Versicherung verharmlost Wildunfälle – WWF fordert Rücknahme des Sujets und verantwortungsvolle Werbung
WWF: Österreich verschwendet täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel
Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen










