Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus
Das war die Klimakonferenz COP28: Wichtiger Fortschritt, aber zu wenig Ambition
Am Mittwoch ging die diesjährige UN-Weltklimakonferenz (COP28) zu Ende. Entscheidungsträger:innen aus über 190 Ländern trafen sich in Dubai, um fast zwei Wochen lang über die Umsetzung des Pariser Klimaschutz-Abkommens zu verhandeln.
Die Erreichung des Hauptziels des Pariser Klimavertrags, die Erderhitzung auf 1,5° zu begrenzen, wird immer schwieriger. Umso wichtiger war also eine Einigung auf ambitionierte Maßnahmen! Das Fazit zur COP28: Es gab einen wichtigen Fortschritt, aber trotzdem zu wenig Ambition und Dringlichkeit.
Abkehr von fossilen Brennstoffen eingeläutet
Doch zuerst die guten Nachrichten: Die Weltklimakonferenz läutet die Abkehr von fossilen Brennstoffen ein. Endlich wurde eine längst überfällige Entscheidung zum Übergang weg von Kohle, Öl und Gas getroffen. Erstmals werden fossile Energieträger als Hauptverursacher der Klimakrise in einem Abschlussdokument beim Namen genannt. Doch leider gibt es auch viele Lücken und Schlupflöcher – etwa durch umstrittene und nicht hinreichend verfügbare Technologien. Nach wie vor fehlt es an Ambition und Dringlichkeit.
Zu wenig Verbindlichkeit gibt es auch bei der ersten globalen Bestandsaufnahme zu den Vorgaben für nationale Klimaschutzpläne. Die globale Bestandsaufnahme analysiert, wo die Staatengemeinschaft tatsächlich auf dem Weg zum 1,5-Grad-Limit steht und ob dieses noch erreicht werden kann. Doch es liegt an den einzelnen Staaten, entschlossen voranzugehen und Maßnahmen umzusetzen.
Ein Lichtblick ist der nunmehr handlungsfähige Fonds zur Finanzierung von Verlusten und Schäden für besonders von der Klimakrise betroffene Staaten. Der Fonds muss aber erst ausreichend finanziell dotiert werden. Und solange die Emissionen nicht stärker und schneller reduziert werden, bleibt er nur Symptombekämpfung.
Es ist Zeit, zu handeln!
Nun ist die österreichische Politik gefordert. Die Bundesregierung und Bundesländer müssen handeln. Denn: Mit dem aktuellen Kurs wird Österreich seine Klimaziele deutlich verfehlen! Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern muss deshalb beschleunigt werden. Der Energie- und Bodenverbrauch in Österreich ist viel zu hoch. Und auch der Naturschutz wird politisch vernachlässigt.
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