WWF-Bundesländerbarometer: Nur vier von 35 Bewertungen erreichen gute Umsetzung – Große Defizite beim Management von Biber, Fischotter, Luchs und Wolf – Lichtblick beim Seeadler
dm drogerie markt wird Partner der WWF CLIMATE GROUP
Wals/Salzburg, 18. Oktober 2010 – Ab sofort verstärkt dm drogerie markt die WWF CLIMATE GROUP: Als Mitglied der Unternehmensplattform verpflichtet sich dm, seinen CO2-Ausstoß in den nächsten drei Jahren um mindestens 15 Prozent zu reduzieren. Alle Mitarbeiter von dm Österreich definieren in den kommenden Monaten Ziele und Maßnahmen, um im jeweiligen Umfeld und Verantwortungsbereich den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu reduzieren.
Erreicht werden soll die Zielsetzung somit einerseits mit unternehmensweit umgesetzten Maßnahmen wie dem Umstieg auf erneuerbare Energie oder neuen Technologien in den Bereichen Logistik, IT-Infrastruktur und Gebäudetechnik. „Zusätzlich ist es uns aber sehr wichtig, zuallererst bei unseren Mitarbeitern und dann auch bei unseren Kunden einen Prozess auszulösen und am Ende durch viele kleine Einzelmaßnahmen als ,dm Gemeinschaft’ einen großen, sichtbaren Beitrag zu leisten“, betont Mag. Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung. Im täglichen Einkaufsverhalten zeige sich, dass gerade dm Kunden in besonders hohem Ausmaß bereit seien, in dieser Form Verantwortung für die Ressourcen der Natur mit zu übernehmen: „Denn bereits heute werden dm typische Schwerpunkte wie Naturkosmetik, biologische Ernährung oder ökologische Reiniger von unseren Kunden überproportional nachgefragt“, so Engelmann.
Strategieteam über alle Unternehmensbereiche
Zur Koordination und Begleitung aller Maßnahmen wurde ein Strategieteam für ökologische Nachhaltigkeit gegründet, dessen Mitglieder aus allen Unternehmensbereichen von dm Österreich kommen. Gemeinsam mit dem WWF erstellt das Team jährlich konkrete Maßnahmenpläne, wobei unterschiedlichste Fachexperten eingebunden werden. Bereits angedachte Aktivitäten reichen von neuen Beleuchtungskonzepten für die Filialen bis zu Energiesparhandbüchern für die Mitarbeiter und nachhaltigen Einkaufstipps für die Kunden.
Erste Schritte bereits gesetzt
Mit dem Umstieg auf 100-prozentigen Öko Strom aus erneuerbaren Quellen und der Umstellung auf einen umweltfreundlichen Fuhrpark hat dm drogerie markt bereits zwei wichtige Maßnahmen gesetzt: Bis Ende 2011 werden im gesamten Unternehmen nur noch BlueMotion-Modelle von Volkswagen zu finden sein. Nachdem bereits 74 Prozent der Fahrzeuge die innovative Technologie besitzen, konnten bisher 15.000 Liter Treibstoff und damit rund 40.000 Kilogramm CO2 eingespart werden. Eine noch weit höhere Einsparung von CO2 bringt die Umstellung auf 100 Prozent österreichische Wasserkraft. Die dm Zentrale, das Verteilzentrum und die österreichischen Filialen* beziehen ihren Strom aus zwei Salzburger Wasserkraftwerken. Ausgehend vom Basisjahr 2009 erspart dm damit der Umwelt künftig pro Jahr fast 10 Millionen Kilogramm an CO2-Belastung!
Gemeinsam in eine grüne Zukunft
Ziel der WWF CLIMATE GROUP ist die Umsetzung weit reichender Klimaschutzmaßnahmen in Österreich. Dies erfordert nicht nur innerbetriebliche Hausaufgaben jedes Partners, sondern vor allem die Einbindung möglichst vieler Österreicher. „Als Bio-Pionier in vielen Bereichen und gleichzeitig einer der größten Drogeriefachhändler Österreichs ist dm eine hervorragende Verstärkung für die WWF CLIMATE GROUP“, so Hildegard Aichberger, Geschäftsführerin des WWF Österreich. „Gemeinsam haben wir die Chance, über 5.000 Mitarbeiter und Millionen dm Kunden als Multiplikatoren für ein klimabewusstes Handeln zu gewinnen.“
WWF CLIMATE GROUP – klimafreundliche Lösungen aus der Wirtschaft
Die WWF CLIMATE GROUP ist die größte private Klimaschutzinitiative Österreichs. Die Plattform klimafreundlicher Unternehmen wurde 2007 gegründet. Zu den sechs Mitgliedern in Österreich zählen neben dm drogerie markt das Einrichtungshaus IKEA, der Versicherungskonzern Allianz, das Telekommunikationsunternehmen A1 Telekom Austria, der Getränkehersteller Pfanner und der internationale Technologiekonzern FRONIUS. Die Unternehmen verbindet das Ziel, ihre CO2-Emissionen innerhalb von drei Jahren um 15 Prozent zu reduzieren, Bewusstseinsbildung bei Kunden und Mitarbeitern sowie klimafreundliche Angebote und Aktivitäten zu fördern.
* ausgenommen sind rund 20 Filialen, die sich in Einkaufszentren befinden und den Strom über den Centerbetreiber beziehen.
Rückfragehinweis:
dm drogerie markt GmbH
Mag. Stefan Ornig
Günter-Bauer-Straße 1
5073 Wals
Tel.: 0662/8583–182; Fax: –111
E-Mail: presse@dm-drogeriemarkt.at
Internet: www.dm-drogeriemarkt.at/presse
WWF Österreich
Mag. (FH) Lisa Simon
Pressesprecherin WWF Österreich
Ottakringer Straße 114-116
1160 Wien
Tel: 01/488 17-215; Fax: -278
E-Mail: lisa.simon@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Hunderte Menschen setzen Zeichen für den Schutz des Platzertals
660 Meter Menschenkette in Innsbruck machte Ausmaß des geplanten Tiwag-Staudamms sichtbar – Initiative „Rettet das Platzertal“ fordert Stopp des Projekts und naturverträgliche Alternativen
WWF zu EABG-Einigung: Schutz der letzten Flussjuwele vor Aushebelung bewahrt
Untauglicher Entwurf der Koalition in parlamentarischen Verhandlungen entschärft, aber Druck auf Flüsse bleibt hoch – WWF fordert Energiewende mit naturverträglichen Standorten und mehr Effizienz
Budget: WWF kritisiert Kürzungen bei Umwelt und Klima
Umweltschutzorganisation ortet falsche Prioritäten: Umweltschädliche Subventionen bleiben großteils unangetastet, Biodiversität bleibt unterfinanziert, beim Klimaschutz wird gekürzt
WWF: Österreichs Luchsbestand auf nur mehr rund 30 Tiere geschrumpft
Tag des Luchses: Aktueller FFH-Bericht an die EU-Kommission zeigt weitere Verschlechterung der bislang größten Teilpopulation im Mühl- und Waldviertel – WWF fordert rasche Bestandsstützung
WWF: Neun von zehn Flusspegeln mit Niedrigwasser
90 Prozent der Pegelmessstellen mit niedrigen bis sehr niedrigen Abflüssen – Flüsse in Oberösterreich, Niederösterreich und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert mehr Renaturierung und Schutz für Gewässer
Welttag der Ozeane: WWF fordert Verdreifachung der Schutzgebiete im Mittelmeer
Rund 90 Prozent der Meeresfläche im Mittelmeer derzeit nicht geschützt – Überfischung, Verschmutzung und Klimakrise bedrohen einzigartige Artenvielfalt
WWF-Check: Rund ein Drittel der Grillfleisch-Angebote ohne österreichische Herkunft
95 Prozent der Grillfleisch-Angebote aus konventioneller Tierhaltung, nur jedes 20. Angebot ist Bio – WWF fordert verpflichtende Kennzeichnung von Herkunft und Haltung
Neue Studie: Ökonomin Stagl warnt vor Budgetrisiken durch fehlende Klimapolitik
Analyse zeigt hohe finanzielle Risiken durch Extremwetter, fossile Preisschocks und fehlende Vorsorge – WWF fordert stärkere Berücksichtigung von Klimarisiken im Doppelbudget













