Es war der Start eines großen Abenteuers für 18 Wisente: Die Tiere konnten erfolgreich im Kaukasus ausgewildert werden und somit in ihre Heimat zurückkehren. Darunter auch Ina, eine selbstbewusste und forsche Kuh aus Innsbruck.
FPÖ-Politiker Haimbucher erhält Black Globe Award 2016
Die Umweltschutzorganisationen Greenpeace, WWF und GLOBAL 2000 verleihen heute dem oberösterreichischen Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbucher den ‚Black Globe Award 2016‘. Der Preis zeichnet Personen aus, die ein Vorankommen beim Klimaschutz verhindern oder die globale Erwärmung leugnen. Haimbucher will mit dem Jahr 2017 die Förderprogramme für alternative Heizsysteme, wie Solarthermieanlagen, Wärmepumpen sowie Fern- und Nahwärmenetze streichen. Zuvor hat er bereits öffentlich bekannt gegeben, dass sein Ressort, das Wohnbauressort, „nichts“ zur Umsetzung des Klimaabkommens beitragen wolle (siehe auch Hintergrundpapier unter http://bit.ly/2fxPa1b). Damit handle er gegen den Umweltschutz als auch gegen die Klimaziele von Paris und verdiene den Negativpreis, so die Umweltschutzorganisationen unisono.
„Wer kurz nach dem in Kraft treten des Klimaschutzabkommens von Paris die Förderprogramme des Landes für erneuerbare Energie abmontieren will, hat sich den ‚Black Globe Award 2016‘ mehr als verdient. Haimbucher handelt auch gegen die Interessen der oberösterreichischen Beschäftigten im Bereich erneuerbarer Energie“, sagt die Jury, die sich aus den Klimasprechern Karl Schellmann vom WWF, Johannes Wahlmüller von GLOBAL 2000 und Adam Pawloff von Greenpeace zusammensetzt.
Der zweite Platz geht an den Vorstandsvorsitzenden der OMV AG Rainer Seele. Hauptgrund: Der österreichische Mineralölkonzern hat kurz nach Abschluss der UN-Klimakonferenz in Paris mit Probebohrungen in der Arktis begonnen. „Erdöl gehört der Vergangenheit an. Wie es scheint, will Seele diese Tatsache nicht wahr haben und ignoriert gänzlich das Klimaabkommen von Paris. Damit hat er sich den zweiten Platz beim ‚Black Globe Award 2016‘ redlich verdient“, sagt die Jury.
Der dritte Platz ergeht an den Präsidenten der Wirtschaftskammer Österreich Christoph Leitl. Die WKO spielt ein falsches Spiel: Zwar begrüßt sie den Abschluss des Klimaabkommens von Paris, spricht sich jedoch gegen langfristige Ziele bei der österreichischen Klima- und Energiestrategie aus. Das obwohl das Pariser Klimaschutzabkommen vorsieht, dass alle Staaten nationale Klimaschutzstrategien mit langfristigen Zielen erarbeiten müssen. „Für Verweigerung, Gegendruck und Widersprüche beim Klimaschutz erhält daher der Klima-Zauderer Leitl den dritten Stockerlplatz“, so die Jury abschließend.
Rückfragehinweis:
Mag. Gerhard Auer, Kommunikationsleiter WWF Österreich, 01 488 17 231, gerhard.auer@wwf.at
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