Jede vierte wandernde Tierart akut bedroht – WWF fordert grenzüberschreitende Schutz-Korridore – Besonderer Fokus auf Jaguaren und Meeresarten
Good News: Luchse Lukaš, Sofia, Margy, Talia, Jago und Karlo freigelassen
Ursprünglich stammt Lukaš aus der Slowakei, nun streift er durch die slowenischen Alpen. Das Luchsmännchen wurde im Rahmen des LIFE-Lynx-Projekts im April freigelassen. Er ist einer von 17 Luchsen, die durch das Projekt umgesiedelt werden. Das Ziel: die Population des Luchses vor dem Aussterben zu bewahren.
Im Rahmen des Projekts ULyCA2 wurden fünf weitere Luchse nach Tarvis (Italien) umgesiedelt: Luchsweibchen Talia und Luchsmännchen Jago kamen im Mai aus Rumänien. Karlo, ein weiteres Männchen wurde im Juni ebenso im Raum Tarvis freigelassen. Hier erfährst du mehr über das italienische Luchsprojekt und Sofia und Margy, jene zwei Luchsdamen, die im März in die italienischen Alpen umgesiedelt wurden.
Der WWF unterstützt die Freilassungen – denn wenn rund um die Grenzen Österreichs mehr Luchse leben, erhöht das auch die Chance, dass die Tiere nach Österreich wandern. Somit wäre die stark gefährdete Art in Europa wieder besser vernetzt. Die Freilassungen sind also ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Luchses im gesamten Alpenraum und damit auch in Österreich. Leider ist der Eurasische Luchs in Österreich regional stark gefährdet. Hier erfährst du wie eine Luchsfreilassung funktioniert.
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