In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
Good News: WWF unterstützt italienisches Luchsprojekt
Früher Abend in einem abgelegenen Teil des italienischen Tarvisio-Waldes: Die Türen einer Transportbox öffnen sich. Für den Luchs, der die Box verlässt, sind es nun die ersten Schritte in seiner neuen Heimat.
Gleich zwei Luchsdamen wurden nun auf diese Art in den Julischen Alpen ausgewildert: Ein junges Luchsweibchen wurde am Donnerstag freigelassen, am Freitag folgte ein sechsjähriges Weibchen. In der Region muss der Luchsbestand gestützt werden, denn im italienischen Teil der Julischen Alpen ist die kleine verbliebene Population in den letzten 15 Jahren wieder zusammengebrochen.
Das Auswilderungsprojekt „ULyCA2“ hat nun ein Ziel: Eine Liebesgeschichte, die keine Landesgrenzen kennt. Denn nur 30 Kilometer entfernt von jenem italienischen Ort, an dem die Luchsdamen freigelassen wurden, lebt eine wiederangesiedelte Luchspopulation in den slowenischen Alpen. Slowenische und italienische Luchse sollen sich jetzt im Grenzgebiet näherkommen. Das soll dafür sorgen, dass eine neue Population entstehen kann. Somit wäre die stark gefährdete Art in Europa wieder besser vernetzt. Die Umsiedelung ist also ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Luchses im gesamten Alpenraum und damit auch in Österreich.
Insgesamt sollen bis zu fünf Luchse ausgewildert werden. Der WWF unterstützt das Auswilderungsprojekt, an dem viele Stellen gemeinsam arbeiten. Umgesetzt wird es unter anderem von den italienischen Behörden, der italienischen Forstpolizei, dem Luchsprojekt Italien und der Universität Turin. Die beiden bereits ausgewilderten Weibchen stammen aus der Schweiz und wurden im Februar eingefangen, um sie in ihre neue Heimat zu bringen. Zwei weitere Luchse, ein Weibchen und ein Männchen aus den rumänischen Karpaten, werden ebenso in den Julischen Alpen freigelassen.
Hier kannst du die Geschichte von Luchs Norik und seiner Auswilderung im Nationalpark Kalkalpen lesen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus













