Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben
Good News: Teufelsrochen im Mittelmeer befreit & besendert
Im Frühsommer gelang es dem WWF und seiner Partnerorganisation ANSE um die 30 Teufelsrochen aus einer traditionellen Thunfisch-Fischerei vor der Küste Spaniens zu befreien. Die Tiere hatten sich in einem Labyrinth aus Netzen verirrt, die eigentlich für den Thunfisch-Fang gedacht waren. Dass sich die Teufelsrochen in den Netzen verirren ist eher ungewöhnlich, denn sie kommen meist in tieferen Gewässern am offenen Meer vor.
Bevor die Tiere in die Freiheit entlassen wurden, wurden sie von unserem Team markiert. Dafür wurde den Rochen im Wasser durch einen kleinen Einschnitt Dart-Tags unter die Haut gesetzt. Zwei Exemplare konnten dank unserer Kollegen vom WWF-Spanien auch mit Satellitensendern ausgestattet werden. Diese übermitteln die Bewegungsdaten der Tiere. So können wir mehr über die Bewegungen der gefährdeten Fische erfahren, um sie in Zukunft besser schützen zu können. Im Anschluss wurden alle der Teufelsrochen mit einem Kran aus dem Labyrinth gehoben. Taucher haben überprüft, dass die Tiere ohne sichtbare Schäden davongeschwommen sind.
Teufelsrochen kommen im Mittelmeer mittlerweile selten vor. Die IUCN führt die Art auf ihrer Roten Liste als „stark gefährdet“. Der Teufelsrochen ist mit seiner Flossen-Spannweite von mehr als 3 m und bis zu 300kg Gewicht die größte Rochen-Art im Mittelmeer, obwohl sie sich ausschließlich von Plankton und kleinen Fischen ernähren, die sie durch ihre Kiemen filtern. Teufelsrochen bekommen nur ein junges und wandern tausende Kilometer. Der WWF arbeitet mit Fischern um Beifang dieser eleganten Tiere zu vermeiden und wichtige Gebiete zu finden und zu schützen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
WWF kritisiert zynische Werbung mit Tierleid: Versicherungsanbieter muss Kampagne stoppen
„Reh umgefahren – halb so wild“: Versicherung verharmlost Wildunfälle – WWF fordert Rücknahme des Sujets und verantwortungsvolle Werbung
WWF: Österreich verschwendet täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel
Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen
WWF: Renaturierungsprojekte auf über 67 Kilometern im „Amazonas Europas“
WWF-Bilanz zu fünf Jahren UNESCO-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau: Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von über 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen teils abgeschlossen oder in Umsetzung – Pläne für weitere 270 Flusskilometer liegen vor
Good News: Nachwuchs in Inas ausgewilderter Bison-Herde
Vor 8 Monaten wurden die Tiroler Bison-Kuh Ina und ihre Herde nach Aserbaidschan umgesiedelt. Und das Projekt zeigt Erfolge: Die Herde hat sich gut eingelebt und es wurde sogar bereits das erste Kalb geboren.
WWF: Vorarlberg schwächt Naturschutz und Rechtssicherheit
Scharfe Kritik zum Begutachtungsende: Kontrollrechte bei Großprojekten fallen weg – Naturschutzanwaltschaft an 20 Stellen beschnitten – Schutzstreifen an naturnahen Ufern auf fünf Meter reduziert
WWF-Umfrage: Führungskräfte sehen ökologischen Umbau als Wettbewerbsvorteil
Europäische Führungskräfte befragt: 55 Prozent bewerten Folgen der EU-Deregulierung negativ oder gemischt – WWF fordert verlässliche Umweltpolitik statt Zick-Zack-Kurs













