Rahmenbedingungen für Klimaneutralität 2040 längst überfällig – Industriellenvereinigung verhindert zahlreiche Energiegesetze und schadet sich selbst
Good News: Teufelsrochen im Mittelmeer befreit & besendert
Im Frühsommer gelang es dem WWF und seiner Partnerorganisation ANSE um die 30 Teufelsrochen aus einer traditionellen Thunfisch-Fischerei vor der Küste Spaniens zu befreien. Die Tiere hatten sich in einem Labyrinth aus Netzen verirrt, die eigentlich für den Thunfisch-Fang gedacht waren. Dass sich die Teufelsrochen in den Netzen verirren ist eher ungewöhnlich, denn sie kommen meist in tieferen Gewässern am offenen Meer vor.
Bevor die Tiere in die Freiheit entlassen wurden, wurden sie von unserem Team markiert. Dafür wurde den Rochen im Wasser durch einen kleinen Einschnitt Dart-Tags unter die Haut gesetzt. Zwei Exemplare konnten dank unserer Kollegen vom WWF-Spanien auch mit Satellitensendern ausgestattet werden. Diese übermitteln die Bewegungsdaten der Tiere. So können wir mehr über die Bewegungen der gefährdeten Fische erfahren, um sie in Zukunft besser schützen zu können. Im Anschluss wurden alle der Teufelsrochen mit einem Kran aus dem Labyrinth gehoben. Taucher haben überprüft, dass die Tiere ohne sichtbare Schäden davongeschwommen sind.
Teufelsrochen kommen im Mittelmeer mittlerweile selten vor. Die IUCN führt die Art auf ihrer Roten Liste als „stark gefährdet“. Der Teufelsrochen ist mit seiner Flossen-Spannweite von mehr als 3 m und bis zu 300kg Gewicht die größte Rochen-Art im Mittelmeer, obwohl sie sich ausschließlich von Plankton und kleinen Fischen ernähren, die sie durch ihre Kiemen filtern. Teufelsrochen bekommen nur ein junges und wandern tausende Kilometer. Der WWF arbeitet mit Fischern um Beifang dieser eleganten Tiere zu vermeiden und wichtige Gebiete zu finden und zu schützen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Trockenheit in Österreich: WWF fordert Schutz des Platzertal-Moors als wichtigen Wasserspeicher
Feuchtgebiete in der Klimakrise immer wichtiger – Kraftwerkspläne bedrohen einzigartiges, hochalpines Moor – WWF fordert Schutz intakter Moore für wertvollen Wasserrückhalt
WWF-Ranking: Kein Bundesland schützt Böden ausreichend
Naturschutzorganisation analysiert Bodenpolitik der Bundesländer – Salzburg an der Spitze, aber nur „lückenhaft“ – Kärnten und Oberösterreich Schlusslichter – Mehr als die Hälfte der 99 Teilbewertungen im neuen WWF-Bodenreport kritisch oder ungenügend
Countdown für Renaturierungspläne: WWF fordert rasche Fertigstellung und Veröffentlichung
Zwei Wochen vor EU-Deadline noch immer kein Gesamtentwurf vorliegend – Historische Dürre zeigt Notwendigkeit von Renaturierung – Umweltminister und Bundesländer in der Pflicht
Klimakrise trifft verbaute Flüsse besonders hart: WWF fordert Renaturierung zum Schutz seltener Huchen
Fehlender Wasserrückhalt verschärft Austrocknung – Kleinwasserkraftwerke behindern Fischwanderung – WWF fordert mehr Renaturierung zum Erhalt der gefährdeten Huchen in der Pielach
WWF-Erfolg: 20 Sambars in thailändischem Nationalpark freigelassen
20 Tiere, ein Nationalpark und ein großes Ziel: Die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Im Nationalpark Mae Wong wurden erfolgreich Sambars freigelassen.
WWF und ÖKOBÜRO gewinnen Artenschutzverfahren am Verwaltungsgerichtshof
Höchstgericht bestätigt fehlende Rechtskonformität von Abschuss-Verordnungen für geschützte Tierarten – Ende der pauschalen Tötungen gefordert
WWF: Klimakrise stellt Budget auf Belastungsprobe
Folgen der Klimakrise sorgen für Schäden in Millionenhöhe – Umweltschutzorganisation fordert konsequenten Klimaschutz und wirksame Klimawandelanpassung statt reiner Symptombekämpfung
Elefanten in der Klimakrise: WWF warnt vor “gefährlichem Cocktail” für Dickhäuter
Dürre, Hitze und extreme Niederschläge verändern den Lebensraum von Elefanten massiv – Suche nach Wasser und Futter zunehmend erschwert – WWF fordert verstärkte Schutzmaßnahmen












