In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
John West und der WWF sensibilisieren Verbraucher in Österreich für nachhaltige Fischerei
Wien, 29. November 2017 – Eine neue Partnerschaft zwischen John West und dem WWF Österreich soll Verbraucher in Österreich für die globalen Probleme beim Thunfischfang sensibilisieren und sich für einen nachhaltigen Fischkonsum einsetzen. So sollen Verbraucher vorzugsweise zu Fisch greifen, der durch die „Pole & Line“-Fischerei oder vom Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert wurde. Die Initiative verfolgt das Ziel, die Nachfrage nach Thunfisch aus nachhaltiger Fischerei zu steigern und zu einem Umdenken hinsichtlich globaler Fangpraktiken beizutragen.
Die Partnerschaft ist anfänglich auf zwei Jahre bis Ende 2018 begrenzt und folgt auf andere Gemeinschaftsinitiativen mit dem WWF, unter anderem in Finnland und im Vereinigten Königreich. Die auf vier Jahre ausgelegte Zusammenarbeit mit dem WWF im Vereinigten Königreich wurde 2014 mit dem Ziel ins Leben gerufen, mehr Produkte von John West auf den MSC-Standard zu bringen und sich für ein Ende der illegalen, unregulierten und undokumentierten (IUU) Fischerei einzusetzen. Die Implementierung führender Branchenpraktiken mit vollständiger Rückverfolgbarkeit vom Schiff bis zum Teller, Prävention von IUU, die Verbesserung der Nachhaltigkeit von Fisch und Meeresfrüchten sowie die Förderung der ethischen Beschaffung sind Teil des Maßnahmenpakets.
Die Arbeit vor Ort mit den verschiedenen WWF-Büros basiert auch auf dem global ausgerichteten Ziel des John West Mutterkonzerns Thai Union, dass 100% der unternehmenseigenen Thunfischprodukte durch den MSC zertifiziert werden oder mindestens 75% dieser bis 2020 an einem Fischereiverbesserungsprojekt (FIP) teilnehmen.
„John West steht für nachhaltige Fischerei, um sicherzustellen, dass auch die zukünftigen Generationen Fisch aus unseren Ozeanen genießen können. Wir sind davon überzeugt, dass unsere Partnerschaft mit dem WWF die Nachfrage nach – und damit auch branchenweite Umsetzung von – nachhaltigen Fangpraktiken vorantreiben kann“, so Hans ter Hedde, Vertriebsmanager von John West.
„Die Verbraucher spielen eine zentrale Rolle beim nachhaltigen Thunfischfang. Die sicherste Alternative für Verbraucher ist der Griff zu MSC-zertifiziertem Thunfisch. Wir arbeiten mit John West zusammen, um das Angebot an MSC-zertifiziertem Dosenthunfisch auf dem Markt zu steigern“, bekräftigt Axel Hein, Meeresexperte beim WWF Österreich.
Der WWF und John West verfolgen ein gemeinsames Ziel: die verantwortungsbewusste Handhabung und Nutzung der natürlichen Meeresressourcen. Die lokale Partnerschaft legt den Fokus vornehmlich auf den Thunfischfang, da jährlich mehr als 4 Millionen Tonnen Thunfisch weltweit für den Verzehr gefangen werden. Bedauerlicherweise droht zahlreichen Thunfischbeständen langfristig eine Überfischung und manche von ihnen sind bereits völlig überfischt. Eine höhere Nachhaltigkeit bei Dosenthunfisch ist von zentraler Bedeutung, um den globalen Markt für Fisch und Meeresfrüchte nachhaltig zu gestalten.
Rückfragehinweis: Theresa Gral, WWF-Pressesprecherin, Tel. 01/48817-216, E-Mail: theresa.gral@wwf.at
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