Aufnahmen von Wildtierkameras zeigen, wie thailändische Tigerfamilien durch die Wälder streifen. Und auch Zahlen bestätigen, dass sich die dortigen Tigerbestände erholen – in Thailand ist er seit 2024 um 16% angestiegen.
Karfreitags-Fisch mit gutem Gewissen: WWF Onlineratgeber
Wien – Fischgerichte stehen zu Ostern ganz oben auf dem Speiseplan. 90 Prozent der Fischbestände sind jedoch überfischt oder bis an die Grenzen befischt. Der Meeresraubbau bedroht die essenzielle Protein- und Einkommens-Quelle jedes zehnten Menschen weltweit. Vor allem Entwicklungsländer sind betroffen. Ein Osterschmaus mit gutem Gewissen ist dennoch möglich. Der WWF Fischratgeber unterstützt KonsumentInnen bei der Kaufentscheidung. Optimiert für Smartphones, ist er im Geschäft schnell bei der Hand und bietet mittels Ampelsystem einfache Orientierungshilfe. Europäische Spitzenköche liefern die passenden Rezepte.
Umweltverträglicher Fischgenuss ist mittlerweile in fast jedem Supermarkt erhältlich, so WWF-Meeresbiologe Georg Scattolin. Heimischer Bio-Fisch wie Forelle, Saibling oder Karpfen ist hinsichtlich Qualität, Frische und kurzer Transportwege unschlagbar. Bio-Fisch aus Österreich entlastet die Meere und sollte daher erste Wahl sein. Auch bei importierten Zuchtfisch- und Meeresfrüchte-Produkten setzt Bio die höchsten Standards. ASC-zertifizierte Zucht-Produkte sind eine gute Wahl.
Meeresfisch erfreut sich in Österreich großer Beliebtheit. Gerade deshalb werden 95 Prozent des konsumierten Fischs importiert, nur 5 Prozent durch heimische Produktion gedeckt. Wer auf Meereswildfang nicht verzichten möchte, achte auf das MSC-Siegel. "MSC-zertifizierter Meeresfisch ist konventionell gefangenem unbedingt vorzuziehen", betont Scattolin.
Zu Ostern und das ganze Jahr: "Mit dem WWF Fischratgeber ist es einfach, Meeren und davon abhängigen Menschen Gutes zu tun“, schließt Scattolin.
WWF Online-Fischratgeber: fischratgeber.wwf.at
Mehr Information zu ökologischen und sozialen Auswirkungen des Fischkonsums: www.fishforward.eu
Rückfragehinweis:
Mag. Florian Kozák
Pressesprecher WWF Österreich
florian.kozak@wwf.at
+43 676 83 488 276
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Flüssereport: Drei Viertel der ökologisch wertvollen Flussstrecken ungeschützt
77 Prozent der wertvollen Flussstrecken ohne verbindlichen Schutz vor weiterem Wasserkraftausbau – Hitze und Dürre machen Schutz und Renaturierung dringlicher – WWF legt Zeugnisse für alle neun Bundesländer vor
UNO-Artenschutzkonferenz: WWF bewertet Ergebnis als „verpasste Chance“
Staaten bleiben bei Naturschutz-Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen hinter notwendiger Ambition zurück – WWF fordert Konsequenzen auch in Österreich
CITES-Meeting: WWF warnt vor Tigerfarmen als Deckmantel für illegalen Wildtierhandel
Große Datenlücken erschweren Kontrolle des Handels mit Tigern – WWF fordert strengere Aufsicht und ein Ende der Zucht für den Handel mit Körperteilen – Artenschutzgremium CITES tagt in Genf
WWF und Ozeanforscherin Sylvia Earle legen Grundstein für besseren Schutz des Mittelmeers
Neue Hoffnungs-Zone für den Artenschutz im Mittelmeer – Basis für grenzüberschreitenden Schutz seltener Hai- und Rochenarten, Wale, Delfine und Meeresschildkröten – WWF fordert politische Zusagen
Weltnaturkonferenz: WWF fordert Kurskorrektur bei Milliarden-Subventionen
UNO-Konferenz vor Abschluss – Reform umweltschädlicher Subventionen stark umkämpft – Naturschutzorganisation fordert verbindlichen Finanzierungsplan
WWF zum Klimagesetz: Ohne verbindliche Pflichten droht Mogelpackung
Begutachtungsfrist endet am Freitag: Verbindliche Sektorziele und Rechtsschutz fehlen, Standortklausel ermöglicht Rückzieher – Bundesregierung und Nationalrat müssen Entwurf nachschärfen
WWF: 20 Spitzmaulnashörner zum Schutz vor Wilderern evakuiert
Nashorn-Wilderei in Südafrika bedroht Arterhalt – Umsiedlung von Tieren nach Botswana zum Aufbau neuer Populationen – WWF vor Ort im Einsatz gegen illegale Jagd und Handel mit Nashorn-Horn
Weltnaturkonferenz: WWF warnt vor Scheitern zentraler Verhandlungen
Zum Start des Ministersegments stocken Verhandlungen über Naturschutz-Finanzierung – WWF fordert verbindliche Finanzierungszusagen und Abbau umweltschädlicher Subventionen












