Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Leo DiCaprio und US-Stars schließen sich WWF-Artenschutzkampagne an
Washington/Wien, 18. Februar 2013 – Der Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio, Mitglied des WWF-Vorstands in den USA, schließt sich neben anderen US-Stars wie Emily VanCamp, Josh Bowman, Stacy Keibler, Alyssa Milano, Ian Somerhalder und Ethan Suplee der Kampagne gegen den illegalen Handel mit geschützten Arten an. Der WWF startete vor der internationalen Artenschutzkonferenz, die Anfang März in Bangkok stattfinden wird, die internationale Kampagne „Hände weg von meinen Körperteilen!“ zum Totalverbot des Elfenbeinhandels in Thailand. „Ich schließe mich dem WWF und anderen Organisationen an, dass die thailändische Regierung den Elfenbeinmarkt in ihrem Land sofort beendet“, sagte Leo DiCaprio. Alle Österreicher und Österreicherinnen können sich dieser Petition anschließen unter https://www.wwf.at/elfenbeinpetition.
Der Großteil des illegalen Handels führt über Thailand. Der WWF kämpft gegen den unkontrollierten Elfenbeinhandel in Thailand, den die internationalen Schmuggler als Drehscheibe benützen. In dem südostasiatischen Land befindet sich der größte unkontrollierte Elfenbeinmark der Welt. Denn die illegalen Händler nutzen ein Schlupfloch in der thailändischen Gesetzgebung, das den Verkauf von Elfenbein von thailändischen Elefanten erlaubt. Unter diesem Deckmantel wird leider auch tonnenweise illegales Elfenbein aus Afrika verkauft, so der WWF. Die Naturschutzorganisation hat nun eine weltweite Kampagne gestartet, um die thailändische Premierministerin Yingluck Shinawatra zu überzeugen den Elfenbeinhandel in Thailand komplett zu verbieten.
“Mit dem Wissen kommt die Verpflichtung zu handeln. Darum danken wir Leonardo DiCaprio und den anderen Stars, die ihre Stimme den Tieren leihen, die nicht für sich selbst sprechen können”, sagte Carter Roberts, der Geschäftsführer des WWF USA. Der WWF bedankt sich besonders auch bei weiteren Prominenten wie Emily VanCamp, Josh Bowman, Stacy Keibler, Alyssa Milano, Ian Somerhalder und Ethan Suplee, die sich für die WWF-Kampagne einsetzen.
Die WWF-Kampagne “Hände weg von meinen Körperteilen!” ist eine weltweite Initiative der Naturschutzorganisation um den Handel mit geschützten Arten und ihren Körperteilen zu beenden. Zehntausende Elefanten, Tiger und Nashörner werden für ihre Häute, Knochen, Stoßzähne und Hörner gejagt wie nie zuvor in den letzten 50 Jahren, seit der WWF existiert. Auch Österreicher und Österreicherinnen könnten die Petition an die thailändische Regierung auf der Website https://www.wwf.at/elfenbeinpetition unterstützen.
Rückfragehinweis:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231; Email: franko.petri@wwf.at.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus
Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Google-Ausbau: WWF fordert rasche Reparatur des UVP-Gesetzes
Neue Zahlen: Möglicher Stromverbrauch entspricht fast einem Drittel des Stromverbrauchs von ganz Oberösterreich – Gesamter Ausbau muss Umweltprüfung durchlaufen – Stromhunger darf nicht auf Natur abgewälzt werden
Huchensterben in der Ybbs: WWF warnt vor tödlichen Wanderhindernissen
Fotos zeigen stark gefährdete Fische vor Kraftwerksbarrieren – WWF fordert funktionsfähige Fischaufstiege und durchgängige Flüsse als Schutz vor zunehmender Hitze
WWF-Erfolg: Tiwag muss Gefahrenanalysen herausgeben
Das Tiroler Landesverwaltungsgericht gibt dem WWF recht: Die Tiwag muss wichtige Dokumente rund um den geplanten Ausbau des Kraftwerks Kaunertal herausgeben. Dazu zählen auch Flutwellenberechnungen und Gefahrenszenarien.
WWF-Untersuchung: Wildfluss-Heuschrecken am Tiroler Inn verschwunden
Drei stark gefährdete Arten nur noch am Zubringer Ötztaler Ache nachweisbar – Flussverbauungen und Wasserableitungen setzen letzte Lebensräume unter Druck – WWF fordert großflächige Renaturierungen
WWF: Gericht verpflichtet Tiwag zur Herausgabe von Gefahrenanalysen
Landesverwaltungsgericht gibt WWF recht: Landesenergiekonzern muss Untersuchungen zu klimabedingten Naturgefahren, Flutwellenberechnungen, Alarmpläne und Gefahrenszenarien zum Gepatsch-Speicher herausgeben













