Mutmaßlicher Fall von Wildtierkriminalität – Naturschutzorganisation fordert konsequente Ermittlungen
Österreichs Non-Profit-Organisationen begrüßen Spendenabsetzbarkeit
Wien, 25. September 2008 – Der Fundraising Verband Austria, der die österreichischen gemeinnützigen Vereine und Non-Profit-Organisationen vertritt, begrüßt die gestrige Zustimmung der Parteichefs zur Spendenabsetzbarkeit in Österreich. „Bis jetzt blieb es nur bei Lippenbekenntnissen, die Spendenabsetzbarkeit einzuführen“, meint Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria. „Nach der Zustimmung durch alle Parteien muss die Spendenabsetzbarkeit nach der Nationalratswahl rasch umgesetzt werden“, fordert der stellvertretende WWF-Geschäftsführer Gerhard Pock.
Bei der gestrigen „Elefantenrunde“ im ORF haben sich alle Spitzenkandidaten der Parteien für die Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden ausgesprochen. Der Fundraising Verband Austria und der WWF begrüßen ausdrücklich dieses deutliche Bekenntnis der österreichischen Parteien zur Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband und der WWF verstehen die gestrigen klaren Aussagen als ein Wahlversprechen an alle österreichischen Spender im privaten und im Unternehmensbereich. „Damit wird der Einsatz der österreichischen Bevölkerung für die Arbeit der NPOs endlich vom Staat honoriert“, so Lutschinger.
„Wir werden dieses Wahlversprechen nach dem Wahlsonntag von allen Parteien einfordern“, kündigt Lutschinger an. Es steht für die österreichischen Nonprofit-Organisationen sehr viel auf dem Spiel. „In Zeiten der Teuerung und der Weltfinanzkrise, in denen mehr gespart werden muss, werden die Spenden immer rarer“, warnt Pock. „Die Spendenabsetzbarkeit ist eine wichtige Maßnahme gegen die Folgen der Teuerung, damit die Arbeit der zahlreichen sozialen und Umweltorganisationen weiter betrieben werden kann“, so Lutschinger und Pock.
Österreich ist bis jetzt eines der letzten Länder Europas die keine allgemeine steuerliche Spendenabsetzbarkeit gesetzlich geregelt haben. Das Institut für Höhere Studien (IHS) berechnete eine Steigerung der privaten Spenden durch die nun versprochene Gesetzesänderung von mindestens 2,5 Prozent, von Unternehmensspenden sogar von 8,5 Prozent pro Jahr. Dies würde bei der heutigen Stagnation einen jährlichen Spendenzuwachs von mindestens elf Millionen Euro pro Jahr bewirken. „Mittel- und langfristig führt dies zu einem deutlichen Wohlfahrtsgewinn für ganz Österreich“, so der Fundraising Verband Austria und fordert von den Parteien, die Spendenabsetzbarkeit in das kommende Regierungsprogramm aufzunehmen.
Rückfragehinweis:
Dr. Günther Lutschinger, Fundraising Verband Austria, Tel. 0676-4410108.
Gerhard Pock, Geschäftsführung WWF Österreich, Tel. 0676-83488268.
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF Österreich, Tel. 0676-83488231.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF warnt vor Artenverlust in der Unteren Lobau
Aktueller WWF-Artencheck: Langjähriger Wassermangel bedroht Bitterling, Donau-Kammmolch, Sumpfschildkröte und Flussmuscheln – Anhaltende Dürre verschärft die Lage und bedroht lokale Vorkommen
WWF-Ausblick: Österreichs Flüsse gehen stark geschwächt in den Herbst
Im August rund 90 Prozent der Pegelmessstellen mit sehr niedriger Wasserführung – Niederösterreich, Burgenland und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert Schutzprogramm und Renaturierung
Ende der Begutachtung – WWF fordert Rücknahme der Vorarlberger Biber-Verordnung
Naturschutzorganisation legt Stellungnahme vor – Entwurf sieht jährliche Tötungskontingente von bis zu 32 Tieren vor – WWF fordert Vorrang für Prävention
Biokunststoffe auf dem Prüfstand: Neue Studie untersucht tatsächliche Abbaubarkeit in der Natur
Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung
WWF: Bund-Länder-Konflikt hinter Leerstellen im Renaturierungsplan
Schlüsselkapitel zu EU-geschützter Natur und Städten ohne Flächenangaben und Maßnahmen – Gesamtausmaß der zu renaturierenden Flächen bis 2030 fehlt – WWF fordert rasche Nachschärfungen
Erstmals Wolfsrudel in Nordtirol nachgewiesen: WWF fordert Abschuss-Stopp
Neue Verbreitungskarte des Österreichzentrums dokumentiert Rudel im Bezirk Landeck – Vier Jungwölfe bei Fiss gesichtet – WWF: Drei Abschussverordnungen sofort aussetzen













