Brutbilanz 2026: 30 Jahre alter Rekord gebrochen – 147 Jungvögel bei 46 Brutpaaren nachgewiesen – WWF-Auenreservat bietet wertvollen Lebensraum
Österreichs Non-Profit-Organisationen begrüßen Spendenabsetzbarkeit
Wien, 25. September 2008 – Der Fundraising Verband Austria, der die österreichischen gemeinnützigen Vereine und Non-Profit-Organisationen vertritt, begrüßt die gestrige Zustimmung der Parteichefs zur Spendenabsetzbarkeit in Österreich. „Bis jetzt blieb es nur bei Lippenbekenntnissen, die Spendenabsetzbarkeit einzuführen“, meint Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria. „Nach der Zustimmung durch alle Parteien muss die Spendenabsetzbarkeit nach der Nationalratswahl rasch umgesetzt werden“, fordert der stellvertretende WWF-Geschäftsführer Gerhard Pock.
Bei der gestrigen „Elefantenrunde“ im ORF haben sich alle Spitzenkandidaten der Parteien für die Einführung der steuerlichen Absetzbarkeit von Spenden ausgesprochen. Der Fundraising Verband Austria und der WWF begrüßen ausdrücklich dieses deutliche Bekenntnis der österreichischen Parteien zur Spendenabsetzbarkeit. Der Fundraising Verband und der WWF verstehen die gestrigen klaren Aussagen als ein Wahlversprechen an alle österreichischen Spender im privaten und im Unternehmensbereich. „Damit wird der Einsatz der österreichischen Bevölkerung für die Arbeit der NPOs endlich vom Staat honoriert“, so Lutschinger.
„Wir werden dieses Wahlversprechen nach dem Wahlsonntag von allen Parteien einfordern“, kündigt Lutschinger an. Es steht für die österreichischen Nonprofit-Organisationen sehr viel auf dem Spiel. „In Zeiten der Teuerung und der Weltfinanzkrise, in denen mehr gespart werden muss, werden die Spenden immer rarer“, warnt Pock. „Die Spendenabsetzbarkeit ist eine wichtige Maßnahme gegen die Folgen der Teuerung, damit die Arbeit der zahlreichen sozialen und Umweltorganisationen weiter betrieben werden kann“, so Lutschinger und Pock.
Österreich ist bis jetzt eines der letzten Länder Europas die keine allgemeine steuerliche Spendenabsetzbarkeit gesetzlich geregelt haben. Das Institut für Höhere Studien (IHS) berechnete eine Steigerung der privaten Spenden durch die nun versprochene Gesetzesänderung von mindestens 2,5 Prozent, von Unternehmensspenden sogar von 8,5 Prozent pro Jahr. Dies würde bei der heutigen Stagnation einen jährlichen Spendenzuwachs von mindestens elf Millionen Euro pro Jahr bewirken. „Mittel- und langfristig führt dies zu einem deutlichen Wohlfahrtsgewinn für ganz Österreich“, so der Fundraising Verband Austria und fordert von den Parteien, die Spendenabsetzbarkeit in das kommende Regierungsprogramm aufzunehmen.
Rückfragehinweis:
Dr. Günther Lutschinger, Fundraising Verband Austria, Tel. 0676-4410108.
Gerhard Pock, Geschäftsführung WWF Österreich, Tel. 0676-83488268.
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF Österreich, Tel. 0676-83488231.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Totschnig muss Klima-Risikoanalyse für Gepatsch-Speicher anordnen
Anstehende Sicherheitsüberprüfung als Hebel – Klimafitte Untersuchungen zu Permafrost und Bergsturzrisiken fehlen – WWF fordert Aussetzung des UVP-Verfahrens für Kaunertal-Ausbau
Klimagesetz: WWF warnt vor Mogelpackung
Ohne wirksame Nachschärfungen bleibt Klimagesetz ein Etikettenschwindel – Umweltschutzorganisation fordert verbindliche Zwischenziele und rasche Maßnahmen
WWF: Amazonas-Fische helfen, den Regenwald zu erhalten – 144 Arten bedroht
Neuer Report: Flussverbauung und Überfischung gefährden Fischbestände und Lebensgrundlagen von Millionen Menschen – WWF fordert Schutz frei fließender Flüsse und wichtiger Fischlebensräume
WWF zu hohen Spritpreisen: Öffis ausbauen, Öl-Abhängigkeit im Verkehr senken
Umweltschutzorganisation fordert bessere Bus- und Bahnverbindungen, sichere Radwege und günstigeres Klimaticket – Übergewinne der Mineralölkonzerne EU-weit besteuern
Google-Rechenzentrum: WWF begrüßt erneute Prüfung der UVP-Pflicht
Umweltschutzorganisation fordert umfassende Umweltprüfung in Kronstorf nach Fall in Niederösterreich – Bundesregierung muss eindeutige Regeln für große Rechenzentren im UVP-Gesetz verankern
WWF-Erfolg: Flussdelfin-Nachwuchs im Mekong
6 Kälber der vom Aussterben bedrohten Irawadi-Flussdelfine wurden heuer in Kambodscha geboren – ein großer Erfolg im Artenschutz! Ein herzerwärmendes Video zeigt den Nachwuchs.
WWF: Nachwuchs-Rekord bei stark bedrohten Flussdelfinen im Mekong gibt Hoffnung
Zahl der vom Aussterben bedrohten Irawadi-Flussdelfine in Kambodscha steigt auf 118 Tiere – Heuer sechs Kälber geboren – WWF erfreut über positives Ergebnis intensiver Artenschutzmaßnahmen
EU-Klimaresilienz: 34 Organisationen fordern Vorrang für naturbasierte Lösungen
Offener Brief an EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen – Städte- und Gemeindeverbände, Wasserversorger und Fischerei fordern Natur als Europas „erste Verteidigungslinie“













